Leserbriefe

Frau Merkels Einwanderungskultur

10.10.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Reiner Essl, NT-Reudern. Zum Artikel „Merkel gibt Milliarden für Flüchtlingshilfe“ vom 25. September. Dass Deutschland sich zu einem Wohlfahrtsstaat in einer unüberschaubaren finanziellen Dimension, durch Empathie und Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge mit Todesangst entwickelt hat, ist durchaus begrüßenswert und es führt kein anderer Weg daran vorbei. Doch was Frau Merkel mit ihrer Einwanderungskultur und nach oben offenen Asylantenzahlen losgetreten hat, erinnert doch an Goethes Ballade vom Zauberlehrling. Es wird sich jedoch kein Meister finden, der auf rationale Art eine zukunftsweisende Lösung vorlegen kann, dafür hat Frau Merkel schon frühzeitig gesorgt. Nun gibt sie, wie zu lesen war, Milliarden für die Flüchtlingshilfe aus! Anders wird es nicht gehen, diesen armen Menschen ein lebenswertes Dasein in unserem Land zu ermöglichen.

Es ist nicht Frau Merkel, die alles bezahlt! Wenn die Länder und Kommunen finanziell überfordert sind und kein menschenwürdiges Domizil finden, wird es dem Bund zugeschoben. Diese Lösung beruhigt primär den Bürger, jedoch der Bund sind wir alle zusammen und somit auch in der Pflicht, alle Kosten zu tragen. Humanität ist die eine Seite, die unsere Regierung propagiert, aber es wäre nicht mehr als fair zu uns Bürgern gewesen, zu sagen, dass dies alles nicht zum Nulltarif geschehen kann. Offenheit und Eingebundensein in dem ganzen Drama schon im Vorfeld hätte eine rationale und positive Einstellung befeuert. Nun werden die Menschen in unserem Land unruhig, wenn sie hören, dass jeder Flüchtling 617 Euro im Monat kostet, um ihnen eine zum Teil temporäre Bleibe in unserem Land zu ermöglichen.

Man wird gleich in die rechte Ecke gestellt, wenn man mit Skepsis solche Ausgaben betrachtet und dazu braucht man keine Stammtischparolen benützen. Nun sind die Flüchtlinge mal da und es werden noch viele kommen. Man wird es nicht umgehen können, um die Kosten im Zaum zu halten, ohne Ressentiments, nur solche Menschen im Land zu behalten, die ihre Heimat durch Lebensgefahr verlassen mussten. Es sollte jedoch erlaubt sein, die Frage zu stellen, warum in überwiegender Zahl junge Männer den gefährlichen Weg in ein besseres Leben gewählt haben. Eine Antwort zu finden hat viele Ursachen, aber Familien nach der Flucht sollten ein Vorrecht auf ein schnelles Asylverfahren bekommen. Es wird viel Überzeugungsarbeit vonnöten sein, allen Menschen in unserem Land nahezubringen, dass die nötige humanitäre Hilfe auch mit einer schmerzlichen Finanzierung zu tun hat. Es werden nicht wenige Rentner und Kleinverdiener sein, die sich an der Höhe ihres Einkommens orientieren und das wird die Überzeugungsarbeit bis zur Akzeptanz für die Eingliederung der vielen fremden Menschen in unserer Mitte nicht leichter machen.

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