Leserbriefe

Frau Grau hat sich tadellos verhalten

20.10.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ullrich Heller, Nürtingen. Zu den Leserbriefen „Frau Grau wird nachhaltig beschädigt“ und „Warum sind keine Experten angetreten?“ vom 17. Oktober. „Das Wahlrecht ist ein hohes demokratisches Gut“, beginnt Herr Nauendorf seinen Leserbrief. Auf derselben Seite geht Herr Mittendorf sogar noch einen Schritt weiter: Er schämt sich gar „für alle, die, aus welchen Gründen auch immer, der Wahl fernbleiben“. Mit beiden absolut einig bin ich in der Einschätzung, dass wir die Möglichkeit, wählen zu dürfen, wertschätzen und unbedingt nutzen sollten. Welchen Rat aber hat Herr Nauendorf für die Nürtingerinnen und Nürtinger, die durchaus wählen möchten, aber eben keinen der zur Wahl stehenden Kandidaten?

Er kritisiert massiv diejenigen, die bei dieser Wahl den Namen der Bürgermeisterin Grau auf ihren Wahlzettel schreiben wollen. Dadurch würde Frau Grau nachhaltig geschädigt! Weshalb eigentlich? Meines Wissens hat sich Frau Grau tadellos und loyal verhalten. Sicher wird sie auch verantwortungsvoll mit einem wie auch immer gearteten Ergebnis am kommenden Sonntag umzugehen wissen.

In seiner Sorge um eine nachhaltige Beschädigung der Bürgermeisterin wäre es meiner Meinung nach logischer und konsequenter gewesen, gegen Frau Liebs Kommentar zu protestieren, in dem Frau Grau sogar eine Beteiligung an der Internetaktion zugetraut wurde.

Leserbriefe

Spott und Hohn statt Argumente?

Helmut Sterr, Frickenhausen-Linsenhofen. Zum Leserbrief „Wer ist eigentlich ,das Volk‘?“ vom 7. Februar. Spott statt Argumente? Entgegen meiner ursprünglichen Absicht, den Leserbrief von Herrn Melcher zu ignorieren, nehme ich nun doch in aller Kürze Stellung: Wenn Argumente fehlen, greift man zu…

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