Leserbriefe

Flüchtlingsprobleme und kein Ende

02.07.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans Riener, Oberboihingen. Zum Artikel „Flüchtlingsprotest vor dem Rathaus“ vom 22. Juni. Wenn ich diesen Artikel lese und das entsprechende Foto anschaue, da kann ich nur sagen: ich bin schockiert! Diese Menschen kommen hierher, werden verpflegt, bekommen Geld, haben ein Bett und ein ordentliches Dach über dem Kopf. Das ist weit mehr, als manch einer in ihren Herkunftsländern hat. Sie wissen doch ganz genau (zumindest sollten sie es wissen), dass ein einigermaßen normales Leben für sie kurzfristig nicht realisierbar ist. Es gibt also keinerlei Grund für jeglichen Protest.

Wenn sie so nicht leben können oder wollen, so sollten sie in ihre Heimatländer zurückgehen und ihre vorhandene Energie dafür nutzen, um vor Ort für ein besseres Leben zu protestieren. Es liegt doch an den Regierungen ihrer Länder, die sich selbst bereichern und nichts beziehungsweise wenig für ihr eigenes Volk tun. Die auf dem Foto abgebildeten Flüchtlingen sind alles junge Männer in der Blüte ihres Lebens; dafür sollten sie ihre Energie nutzen, dafür lohnt es sich zu kämpfen und aktiv zu werden. Es kann doch nicht angehen, dass deutsche Soldaten in den Ländern der Flüchtlinge für Recht und Ordnung sorgen, beim Wiederaufbau helfen und sich für die Sicherheit der Bevölkerung einsetzen und die jungen Männer flüchten und auch noch Ansprüche stellen.

Sie genießen hier das Gastrecht und dementsprechend sollten sie sich auch verhalten. Es ist mir klar, dass es genug Flüchtlinge gibt, die dankbar für die erbrachte Hilfe sind und dass der Anteil oben genannter Problematik gering ist – aber so etwas gehört sich einfach nicht. Da setzt meine Logik einfach aus! Muss sich Deutschland für seine Hilfe auch noch beleidigen lassen?

Leserbriefe

Die Stomleitung in den Boden verlegen

Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Artikel „Wohnungsbau im Gewann Wasserfall“ vom 13. Juli. „Zur Hochspannungsleitung halten wir dabei gebührend Abstand“, meint Stadtplanerin Schreiber bei der Vorstellung der Wohnbaupläne am Schelmenwasen. Diese Maßeinheit bedarf einer Präzisierung: Was ist…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe