Leserbriefe

Flüchtlinge und Wiederaufbau Syrien

31.08.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lydia Hofstadt, Erkenbrechtsweiler. Zu den Artikeln „Syrien wirbt um deutsche Firmen“ vom 24. August und „Flüchtlinge: Strobl bemüht sich um Klarstellung“ vom 25.August. Herr Strobl und seine CDU sind wohl erschrocken darüber, was der Artikel „Heimaturlaub von Flüchtlingen nicht akzeptabel“ ausgelöst hat. Fast täglich kommen irgendwelche Dementis. Man bekommt den Eindruck, dass jetzt versucht wird, etwas zu vertuschen. Obwohl man weiß und es bekannt ist, dass auch der Attentäter Anis Amri mehrfach in alle möglichen Länder reiste, obwohl er als abgelehnter Asylant bei uns gelebt hatte. Nur abgeschoben konnte er offensichtlich nicht werden.

Nachdem Syriens Regierung bereits jetzt den Wiederaufbau plant, wäre es doch der richtige Zeitpunkt, die vielen arbeitsfähigen Männer in ihr Land zurückzuschicken, dort werden sie gebraucht und könnten es anpacken. Damit wären zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, sie würden uns nicht mehr auf der Tasche liegen und man bräuchte keine neuen Unterkünfte zu bauen. Außerdem wäre das von Frau Özoguz gewünschte neue Migrationsministerium hinfällig, das ja auch wieder Unsummen verschlingen würde.

Dass der Wiederaufbau grundlegende internationale Hilfe benötigt, die natürlich auch aus Deutschland kommen soll, war vorauszusehen. Diese Hilfsgelder dürfen aber nur zweckgebunden und kontrolliert gezahlt werden, sonst versickert das Geld wie üblich in andere Kanäle. Wenigstens hat man sich daran erinnert, dass die Situation in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg vergleichbar mit dem heutigen Zustand von Syrien war. Trümmer, nichts als Trümmer. Nur, der Wiederaufbau von unserem Deutschland erfolgte von unserem eigenen Volk, ohne fremde Hilfe.

Leserbriefe

Wir brauchen Parteien, die Mut machen

Patrik Müller, Beuren. Zum Artikel „Die DNA der früheren CDU“ vom 15. September. Frau Kosova kann man zu ihrer gelungenen Integration in Deutschland nur gratulieren. Ich kann allerdings überhaupt nicht nachvollziehen, wie sich eine aus Usbekistan stammende Frau mit jüdischen Wurzeln, die in…

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