Leserbriefe

Flüchtlinge und Krieg

09.07.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Heike Martinez, Köngen. Zum Leserbrief „Flüchtlingsprobleme und kein Ende“ vom 2. Juli. Was Herr Riener in seinem Leserbrief schreibt, kann ich nur eins zu eins bestätigen. Ich mache mir auch seit Wochen ähnliche Gedanken, nur kommt bei mir hinzu, dass ich mir die Frage stelle, aus welchem Grund so viele junge Männer flüchten und ihre Frauen und Kinder im gefährlichen Kriegsgebiet zurücklassen und sich auf die „gefährliche“ Reise in das „gefährliche“ Europa begeben.

Im Zweiten Weltkrieg gab es ebenfalls viele Flüchtlinge, die ihre Häuser zurückließen, allerdings kenne ich es so, dass die jungen Männer ihr Land verteidigten, sogar ihr Leben ließen. Die flüchtigen Kinder lernten damals zum Teil ihre Väter nicht einmal kennen und die Frauen sahen ihre Männer niemals wieder, weil sie im Kampf gefallen sind.

Ich finde es toll, wie Deutschland sich einsetzt und hilft – und denke auch, wenn es in Europa ein europäisches Land gibt, dann das unsere. Wir leben seit Jahrzehnten mit so vielen Nationalitäten friedlich zusammen, wie ich es von keinem anderen Land kenne.

Es sollte endlich Schluss sein damit, dass wir mit gesenktem Kopf durchs Leben gehen wegen den Geschehnissen des Zweiten Weltkriegs. Unsere Generation hat nicht einmal mehr ansatzweise damit etwas zu tun – außer, dass es unsere Geschichte ist und jeder sich wünscht, dies ungeschehen machen zu können. Vielleicht sollte man mal hinterfragen, was die wahren Gründe der Flucht von so vielen jungen Männern sind.

Leserbriefe

Wir brauchen Parteien, die Mut machen

Patrik Müller, Beuren. Zum Artikel „Die DNA der früheren CDU“ vom 15. September. Frau Kosova kann man zu ihrer gelungenen Integration in Deutschland nur gratulieren. Ich kann allerdings überhaupt nicht nachvollziehen, wie sich eine aus Usbekistan stammende Frau mit jüdischen Wurzeln, die in…

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