Leserbriefe

Flüchtlinge sollte man nicht als Gäste sehen

02.12.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Nikab und Burka: Auch Religion hat Grenzen“ vom 18. November. Herr Hummel mit seinem unterschwelligen „des wird mer wohl no saga dirfa“ hat ein schlichtes Nein verdient. Nein, „mer“, wer auch immer das sein mag, darf der Religion beziehungsweise Religionsfreiheit keine Grenzen setzen, dagegen spricht schon Artikel 4 des Grundgesetzes. – Die zu uns vor Terror und Krieg geflüchteten Menschen sollten wir auch nicht als Gäste ansehen, sondern als Menschen, die zu uns gekommen sind und die wir zu großen Teilen integrieren werden. Integration ist nun aber etwas ganz anderes als das Gastrecht, das sollten auch Menschen wie Herr Hummel begreifen. Das Recht, das in unserer Bundesrepublik gilt, ist und bleibt das Grundgesetz, für alle, für uns, die wir hier, gleich welcher Ursprungsnationalität, geboren sind und für die, die bei uns Heimat suchen und finden werden.

Leserbriefe

Wir brauchen Parteien, die Mut machen

Patrik Müller, Beuren. Zum Artikel „Die DNA der früheren CDU“ vom 15. September. Frau Kosova kann man zu ihrer gelungenen Integration in Deutschland nur gratulieren. Ich kann allerdings überhaupt nicht nachvollziehen, wie sich eine aus Usbekistan stammende Frau mit jüdischen Wurzeln, die in…

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