Leserbriefe

Ferienlager: Alles hat seine Zeit

13.08.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Artikel „Personalquerelen im Ferienlager“ vom 4. August und zu den verschiedenen Leserbriefen. Auch ich habe meine Erinnerungen an das Ferienlager der Versöhnungskirche, als Fela-Kind und später als Ehrenamtliche im Evangelischen Jugendwerk. Und ich hatte die Gelegenheit, Martin Pomplun-Fröhlich als Diakon während der Stuttgarter Vesperkirche kennenzulernen. Als ich im Januar eben während der Vesperkirche erfuhr, dass Martin als Diakon nach Nürtingen wechselt, um dort die Flüchtlingsarbeit und vor allem unser Fela zu übernehmen, hatte ich ein weinendes Stuttgarter und ein lachendes Nürtinger Auge. Das lachende gewann, vor allem als ich beim Einsetzungsgottesdienst von Diakon Pomplun-Fröhlich am 13. März anwesend sein konnte. Auch beim Ständerling nach dem Gottesdienst hatte ich das Gefühl, dass sich hier Menschen getroffen haben, die in der Lage sind, viel Gutes zu bewegen.

Umso mehr erstaunte mich, dass es nun zu einer Rebellion unter den Mitarbeitenden gekommen ist und darunter die Fela-Kinder leiden müssen. Die Frage ist doch warum. Auch wenn meine Jugendwerkzeit nun schon sehr lange zurückliegt, kann ich Antworten vermuten. Das Fela als Ferienwaldheim für Kinder hat auch immer den Charakter einer Freizeit für die Mitarbeitenden. Dies ist in Ordnung und ich bin mir sicher, dass Martin Pomplun-Fröhlich das ähnlich sah.

„Ein Jegliches hat seine Zeit“, diese Zeile aus Salomo 3 ist für kirchliche Mitarbeiter im Haupt- und Ehrenamt keine Phrase, sondern Richtschnur. So hatte und hat auch der Neuanfang im Fela seine Zeit. Ich wünsche mir, dass alle Beteiligten zu der Zuversicht zurückkehren, die bei der Amtseinsetzung vorherrschte. Dann hat auch wieder das Lachen der Fela-Kinder nach den Tränen seine Zeit, das Tanzen seine Zeit und vor allem der Frieden für die so wichtige Waldheimarbeit seine Zeit!

Leserbriefe

Abstrakte Argumente von de Maizière

Christoph Traube, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Kauder will notfalls Verfassung ändern“ vom 5. Januar. Unser Bundestagsabgeordneter, Michael Hennrich, kritisiert demnach, dass von den Kritikern des Bundesinnenministers keiner sage, was die Vorteile der jetzigen Regelungen seien. Das erstaunt…

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