Leserbriefe

Fahrradschutzhelm – Garant für Sicherheit

23.06.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Reiner Essl, NT-Reudern. Zum Artikel „Gericht stärkt Helm-Muffel“ vom 18. Juni. Radfahren ist eine Sportart, die Freude und Ausdauer vermittelt, ohne die Gelenke zu belasten. Das gilt vor allem für Senioren, die per Rad die Natur genießen und somit auch auf diesem Weg am sportiven Leben noch teilnehmen können. Aber wie so oft kann man des Öfteren beobachten, dass Radgemeinschaften im fortgeschrittenen Alter den Helm ignorieren, obwohl man sich bewusst ist, dass sich bei der Ausübung dieser Sportart kalkulierbare Risiken verbergen. Dazu gehört vor allem der fehlende Schutzhelm in einer Qualität, der den nötigen Sicherheitstest bestanden hat. Einen vernünftigen Grund gegen das Tragen eines Schutzhelmes gibt es nicht. Auf einen Hinweis der eigenen Verantwortung und Vorsicht sollte man nicht bauen, denn die Ursache eines Unfalles muss nicht selbst herbeigeführt sein. Gerade bei dieser sportlichen Aktivität bedarf es einer guten Reaktionsfähigkeit, die in zunehmender Weise dem biologischen Mechanismus des Alterns unterliegt.

Es ist nicht mehr als rational, dass man mit einem Schutzhelm seine Sicherheit und damit auch seine Freude an diesem Sport erhalten kann, und dies gilt für alle Altersklassen.

Dass sich durch eine gesetzliche Verordnung zum Tragen eines Schutzhelmes die Freunde des aktiven Radsports dezimieren könnten, ist nur vordergründig und nicht belegbar. Auch für solche Teilnehmer, die mit dem Rad eine Moderichtung assoziieren, sollte der Gedanke gelten, dass jede Verletzung, die verhindert werden kann, nicht nur für sich selbst gilt, sondern auch der Allgemeinheit eine Last genommen wird.

Es sei jedem überlassen, wie er mit der eigenen Sicherheit beim Radfahren umgeht. Dass diese Sicherheit erst per Dekret auf den Weg gebracht werden könnte, ist mehr als bedenklich. Sie sollte nach menschlichem Ermessen individuell und sozial bedacht werden und am Erhalt der Gesundheit und der Lebensfreude festgemacht sein und das mit einer Ausstattung, die noch obendrein chic ist.

Leserbriefe

Schutz bei Einsätzen und härtere Strafen

Uwe Schulze, NT-Zizishausen. Zum Artikel „Führerschein-Entzug bei Gewalt gegen Polizisten“ vom 3. Januar. Das Problem hängt eindeutig bei unserem Justizminister und der restlichen Politik. Die ganze Rechtsprechung hinkt ganz gewaltig. Und das nicht erst seit gestern. Wie lange soll das…

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