Leserbriefe

Europa und der Nationalismus

02.07.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kai Hansen, Nürtingen. Zum Artikel „Gibt es einen Austritt der Briten à la carte?“ vom 25. Juni. Banken-Krise. Griechenland-Krise. Flüchtlings-Krise. Die von den Konservativen betriebene Globalisierung einer nahezu regellosen Wirtschaftsweise hat von einer Krise zur nächsten geführt.

Zuletzt und nach wie vor im Wachstum begriffen ist der nationalistische Populismus von rechts.

Und nun der Austritt der Briten aus der von Konservativen seit Jahren dominierten EU. Macht nichts? Weiter so? Welche Zeichen braucht es noch, um zu bemerken, das wenn Europa keinen Schutz für den Mittelstand, die Schwächeren und vor allem die Jugend zu bieten hat, der Weg unweigerlich wieder in einen fremdenfeindlichen, rückschrittlichen Nationalismus führt.

Paris, Berlin, Brüssel sollten endlich aus der Weiter-so-Illusion aufwachen – und ein vereintes Europa der Möglichkeiten bauen: Europa muss die Chance erhalten, eine solidarische, ökologische und von kultureller Diversität und Toleranz getragene Vielvölkergemeinschaft zu werden.

Europa kann auf diesem Wege sehr viel stabiler als Wirtschaftsmacht agieren als in diesem jetzigen von Betrügereien und Korruption zerfressenen Lobbyisten-Gebilde. Die Chance zur Besinnung und zum Neuanfang ist jetzt! Ein „Weiter so“ wird zu immer radikaleren Extremen führen.

Leserbriefe

Verschwundene Schilder und die Folgen

Horst Schleining, Bempflingen. Schon wieder geht sie kaputt. Die Straße zwischen Bempflingen und Grafenberg. Eine Überraschung ist das aber nicht, wenn 30-Tonner-Lkws eine Straße malträtieren, auf der gerade mal zwei Pkws mit Vorsicht aneinander vorbeikommen und deren Aufbau für solche Brummis…

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