Leserbriefe

Es ist unklar, von wem mit „wir“ die Rede ist

19.11.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Markus Gohl, Nürtingen. Zum Leserbrief „Wehre mich gegen das braune Hemd“ vom 12. November. Frau Hofstadt spricht davon, dass „wir“ die Belehrungen über die Vergangenheit nicht brauchen. Wer ist „wir“, wer gehört dazu, wer nicht und warum nicht? Etwas Klarheit wäre wünschenswert. Hat sie außerdem bedacht, was es in der Konsequenz bedeutet, nicht immer Geschichte zitieren zu müssen oder zu wollen? Dann kann man sich meines Erachtens nicht auf historische Gegebenheiten berufen und auf dieser Grundlage andere Menschen von der Gemeinschaft ausschließen.

Oder will Frau Hofstadt einfach immer nur dann Geschichte zitieren, wenn es darum geht, andere auszuschließen und zu begründen, warum Zugezogene eben nicht hineinpassen? Wenn man sich auf Geschichte beruft, dann bitte mit allen Facetten und nicht nur auf die Teile, die einem in den Kram passen. Abschließend frage ich mich, was einen echten Neckartenzlinger von einem unechten unterscheidet. Apropos: Was sagen eigentlich die echten Erkenbrechtsweiler dazu, dass eine echte Neckartenzlingerin einfach so in ihrer Mitte lebt?

Leserbriefe

Der Traum ist noch nicht Realität

Andreas Melcher, Frickenhausen. Zum Leserbrief „Das sind ganz einfach Gleichgesinnte“ vom 26. November. Zuerst eine Bemerkung: ich wollte nie jemandem einen „braunen Stempel“ aufdrücken, und niemandem ein braunes Hemd anziehen, der das nicht selber tut. Aber ich bin froh, dass ich jetzt endlich…

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