Leserbriefe

Es gibt immer auch eine andere Seite

09.03.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Frank Späth, Schlaitdorf. Zum Artikel „Markt wie leer gefegt“ vom 6. März. Fakt ist, es gibt wenige Wohnungen und die sind in Stuttgart nicht gerade ein Schnäppchen! Als Gründe und Erklärung dafür sollten nicht immer die „gierigen“ Vermieter aufs Korn genommen werden. Es sollte vielmehr hinterfragt werden, warum es diese Wohnräume nicht gibt und weshalb diese Preise existieren. Die Preisfrage ist recht einfach zu erklären. Ein Beispiel: Es ist ein Unterschied, ob man in Hengen auf der Schwäbischen Alb ein Haus mit sechs Wohnungen baut oder dann dasselbe Haus in Stuttgart City. Da wird ein Mietschnäppchenpreis für den Quadratmeter bei diesen horrenden Kosten ausgeschlossen.

Ein weiterer Grund der geringen Anzahl an Wohnungen ist, dass es bei vermieteten Wohnungen oft zu Problemen bis hin zu Mietausfällen und Verwüstung der Wohnungen kommt. Solche Mietnomaden hindern viele Wohnungsbesitzer, ihre Wohnung weiter zu vermieten. Diese werden dann verkauft und die Menschen, die sich eine Wohnung kaufen können, sind nicht diejenigen, die sich über die hohen Mieten in Stuttgart beklagen.

Auch gibt es in Stuttgart als Ballungsraum nur ein begrenztes Platzangebot und viele, die klagen, sind zu unflexibel oder haben nicht die Möglichkeit, um sich auch außerhalb Stuttgarts umzuschauen. Es ist wie immer und in allen Bereichen, dass die unteren Einkommen und die Hilfsbedürftigen in der Bevölkerung diese Problematik spüren müssen. Es ist schade, dass hier kein Ansatz gefunden wird, um diese Situationen zu verbessern.

Leserbriefe

Verschwundene Schilder und die Folgen

Horst Schleining, Bempflingen. Schon wieder geht sie kaputt. Die Straße zwischen Bempflingen und Grafenberg. Eine Überraschung ist das aber nicht, wenn 30-Tonner-Lkws eine Straße malträtieren, auf der gerade mal zwei Pkws mit Vorsicht aneinander vorbeikommen und deren Aufbau für solche Brummis…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe