Leserbriefe

Erinnerung an Bürgermeisterwahl

19.10.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kai Hansen, Nürtingen. Zu den Leserbriefen „Frau Grau wird nachhaltig beschädigt“ vom 17. Oktober und „Psychoterror im Wahlkampf“ vom 18. Oktober. Warum löst es eigentlich so viel Empörung aus, dass sich derzeit so viele Mandatsträger an dieser Stelle äußern? Was Frau Grau gesagt hat, braucht deren Interpretation nicht. Es herrscht freies Wahlrecht.

Herr Nauendorf versteigt sich und stellt das „Menschenbild“ derer in Frage, die anders denken als er. Frau Kehl-Maurer äußert Vermutungen und ungeprüfte Annahmen, als drohte Schlimmstes, wenn Bürger wählen, was sie für richtig halten – in diesem Fall Frau Grau.

Frau Grau verdient Respekt und weiß selber zu entscheiden. Sie hat sich offen positioniert. Sie ist eine erwachsene Persönlichkeit und braucht nicht diesen Schutz. Es waren die Mandatsträger des Gemeinderats, die einen sehr begabten und geeigneten Bürgermeister-Kandidaten Berg wegen dessen verkrümmter Hand nicht haben wollten. „Wem soll denn der die Hand geben?“, hieß es. „Wie soll denn der das Fass am 1. Mai anstechen?“

Diese schlimmen Äußerungen sind verbürgt und nicht vergessen. Jetzt wird gegen denjenigen, den man wollte (Herrn Siebert), ständig nachgetreten. Es wäre gut, wenn die Damen und Herren mit dem Respekt und dem Anstand beim Wahlrecht anfangen würden und bei sich selber nicht stehen bleiben.

Leserbriefe

Spott und Hohn statt Argumente?

Helmut Sterr, Frickenhausen-Linsenhofen. Zum Leserbrief „Wer ist eigentlich ,das Volk‘?“ vom 7. Februar. Spott statt Argumente? Entgegen meiner ursprünglichen Absicht, den Leserbrief von Herrn Melcher zu ignorieren, nehme ich nun doch in aller Kürze Stellung: Wenn Argumente fehlen, greift man zu…

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