Leserbriefe

Ergänzende Informationen

05.08.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Kreuzhof, Bempflingen. Zum Artikel „Pflege ohne Risiko“ vom 26. Juli. Der Artikel zur Pflege war sicher hilfreich für Betroffene und demnächst Betroffene. Leider fehlen einige wichtige Informationen. Dabei ist mir klar, dass der Dschungel der gesetzlichen Regelungen nicht in nur einem Zeitungsartikel dargestellt werden kann. Deshalb wäre der Hinweis auf die zur kostenlosen Beratung verpflichteten Pflegestützpunkte bei den Landratsämtern und den kreisfreien Städten wichtig gewesen. Die beiden Pflegestützpunkte für Esslingen erreicht man unter der Telefonnummer des Landratsamtes (07 11) 390-2 und der E-Mail-Adresse Pflegestützpunkt@lra-es.de.

Die Experten der Verbraucherzentrale antworten auf die Frage „Ist es ratsam, eine Demenz zu versichern“ nicht korrekt. Das am 1. Januar 2013 in Kraft getretene Pflegeneuausrichtungsgesetz bringt eine Verbesserung für Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz, zum Beispiel bei Menschen mit Demenz. Danach können zum Beispiel Demente (ärztlicherseits festgestellt) auch bei Pflegestufe 0 ein Pflegegeld bis zu 120 Euro und Sachleistungen bis zur Höhe von 225 Euro im Monat erhalten.

Nachdem die größte Pflegeeinrichtung unserer Republik, nämlich immer noch die Familien, finanziell ohnehin nicht annähernd die finanzielle Unterstützung erhält, wie sie den Einrichtungen der stationären Pflege gewährt wird, halte ich eine regelmäßige Information für die Familien für sinnvoll. So sollten die Familien wissen, dass es eine Wohnberatung durch das Deutsche Rote Kreuz für gesetzlich Versicherte gibt und für Privatversicherte die Einrichtung Kompass. Wichtig für Fragen der Barrierefreiheit in Wohnungen. Immerhin gibt es für Umbauten oder Hilfen zur Barrierefreiheit – beispielsweise Umbau der Dusche – einen Zuschuss in Höhe von bis zu 2557 Euro. Antrag vor Beginn der Arbeiten stellen!

Leserbriefe

Schulen können selbst bestimmen

Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Vorletzter bei Ganztagsschule“ vom 18. Oktober. Interessant, dass jetzt die Bertelsmann-Stiftung bestimmt, was gut und was schlecht ist. Zu den Fakten: Die Einführung einer Ganztagsschule im Ort bestimmt laut Gesetz der Schulausschuss einer Schule,…

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