Leserbriefe

Enttäuscht von der Bundeskanzlerin

10.10.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Günther Ackermann, Wendlingen. „Ich dien“ – das ist ein guter alter Wahlspruch und das Wort Friedrichs des Großen. Er wolle der erste Diener seines Staates sein, ein wahrhaft königliches Wort. Wem Herrschen unter allen Umständen als das begehrenswerteste Lebensziel erscheint, der hat eine kleine niedrige Seele.

Wenn das richtig ist, wie klein und niedrig sind dann unsere heutigen Politiker? Ich kenne keinen, der dem eigenen Volk dienen will, so wie er es bei seiner Vereidigung geschworen hat. Nein, sie wollen alle nur herrschen! Das gilt in besonderem Maße für die aktuell „Herrschenden“ und da ganz besonders für die Bundeskanzlerin. Die wohl dient, aber nicht ihrem eigenen Volk, sondern anderen, fremden Völkern. Man kann diese Politiker aber nicht anklagen, weil die Vereidigung keinerlei juristische Bedeutung hat. Diese Menschen sind nur ihrem eigenen Gewissen verantwortlich, genauso wie die deutsche Gerichtsbarkeit. Auch da kann man sich nur wundern, welche Urteile in der heutigen Zeit gefällt werden.

In diesen Zeiten wird man besonders gelobt, wenn die Wirtschaft boomt und die Arbeitslosenquote niedrig ist. Dass man sich aber abends, besonders als Frau, nicht mehr auf die Straße traut, ohne ein ungutes Gefühl zu haben, interessiert die Verantwortlichen herzlich wenig. Wirtschaftskraft gegen Sicherheit. Am 24. September hat nun die Mehrheit der Bürger mit deutschem Pass entschieden, dass ihnen eine boomende Wirtschaft offensichtlich mehr bedeutet als die innere und äußere Sicherheit.

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Schulen können selbst bestimmen

Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Vorletzter bei Ganztagsschule“ vom 18. Oktober. Interessant, dass jetzt die Bertelsmann-Stiftung bestimmt, was gut und was schlecht ist. Zu den Fakten: Die Einführung einer Ganztagsschule im Ort bestimmt laut Gesetz der Schulausschuss einer Schule,…

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