Leserbriefe

Enttäuscht von der Aufführung

27.03.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Inge Diem, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie“ vom 20. März. Glücklicherweise steht in dieser Rezension eine Zusammenfassung des Theaterstücks – sonst hätte ich gar nicht gewusst, worum es überhaupt ging! Als ich zum dritten Mal an der Knallerei auf der Bühne aufwachte, sah ich, dass meine Nachbarn rechts und links auch friedlich eingenickt waren. Was dann aber darüber hinaus in besagter Rezension steht, zeugt von beträchtlicher Arroganz. Nicht nur, dass hier allen Mitbürgern, die nicht aus der Tübinger „Intellektuellen-Hochburg“ stammen, eine gewisse Unfähigkeit unterstellt wird, längere Theateraufführungen verarbeiten zu können, nein, diejenigen (immerhin die Hälfte!), die in der Pause gingen, werden ganz pauschal in die Schublade „gläubige Christen“ verfrachtet.

Auf die Möglichkeit, dass der Inhalt des Stückes ganz schlicht und ergreifend „nicht durchgedrungen ist“ (wie meine Freundin sehr treffend formuliert hat), kam Herr Böhler wohl nicht. Aber schließlich ist Schönrednerei ja heutzutage durchaus opportun. Für die nächste Saison würden wir uns lieber etwas weniger Avantgarde und dafür besser verständliche Stücke wünschen, durchaus und gerne mit einer ordentlichen Portion politischer Radikalität, Gesellschaftskritik, „Härte“ auch gegenüber Religion, Witz, Spannung und nicht zuletzt Anspruch.

Leserbriefe

Nürtingen für die Enkel und Urenkel

Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Artikel „Freie Wähler plädieren für Investorenwettbewerb am Neckar“ vom 20. Juli sowie einigen anderen Veröffentlichungen dieser Tag.

Ich gehe bald auf die achtzig zu. Sollen Weib, Kinder und Enkel sagen, am besten kommt der Alte gleich ins Heim? Denn wenn er…

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