Leserbriefe

Entschuldigung wäre angemessen

13.12.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sabine Onayli, Leinfelden-Echterdingen, Vorsitzende des Kreisverbandes der Awo. Zu den Artikeln „Baseballschläger-Attacke im Asylbewerberheim“ vom 4. Dezember und „Hausverbot bestand schon lang“ vom 5. Dezember. In den groß aufgemachten Berichten in der vergangenen Woche erhebt Ragini Wahl harsche Kritik an den hauptamtlichen Betreuern. Gemeint sind die sozialpädagogischen Mitarbeiter/-innen des Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt (Awo) die hauptamtlich die soziale Betreuung der Flüchtlinge im Landkreis übernommen haben. Diese Kritik kann bei objektiver Betrachtung nicht aufrechterhalten werden. Die erhobenen gravierenden Anschuldigungen haben sich als schlichtweg „nicht wahr“ herausgestellt. Leider wurden die Vorwürfe ohne Prüfung auf den Wahrheitsgehalt von der Zeitung übernommen und stehen nun im Raum.

Dem Landratsamt gegenüber wurde seitens der Awo eine Stellungnahme abgegeben und Landrat Heinz Eininger hat nachfolgend bestätigt, dass die Anschuldigungen nicht der Wahrheit entsprechen. Inzwischen hat sich auch der „Vorgesetzte“ von Frau Wahl bei der Awo gemeldet und bemüht sich um Schadensbegrenzung. Darüber freuen wir uns. Es kann nicht sein, dass eine einzelne Person unsere seit Jahren hervorragende Betreuung der Flüchtlinge derart in Misskredit bringt. Die Mitarbeiter der Awo bewältigen ihre sicherlich recht schwierige Aufgabe mit großem persönlichen Einsatz, der nicht selten über das rein berufliche Engagement hinausgeht. Dafür sind wir sehr dankbar und möchten ihnen mit diesem Leserbrief den Rücken stärken.

Es ist wirklich bedauerlich, dass eine ehrenamtlich engagierte Person leider zum wiederholten Mal durch unbedachte Äußerungen nicht nur unserem Betreuungsteam, dem Kreisverband, sondern auch dem Ansehen und der Akzeptanz der Flüchtlinge schadet. Eine öffentliche Entschuldigung halten wir mindestens für angebracht.

Leserbriefe

Verschwundene Schilder und die Folgen

Horst Schleining, Bempflingen. Schon wieder geht sie kaputt. Die Straße zwischen Bempflingen und Grafenberg. Eine Überraschung ist das aber nicht, wenn 30-Tonner-Lkws eine Straße malträtieren, auf der gerade mal zwei Pkws mit Vorsicht aneinander vorbeikommen und deren Aufbau für solche Brummis…

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