Leserbriefe

Endlich Schluss

31.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wolfgang Stark, Nürtingen. Um vorweg gleich denjenigen den Wind aus den Segeln zu nehmen, die in diesem Leserbrief einen Angriff auf ihren geliebten Fußball oder die Festlaune sehen, sei gesagt: Ich will ihnen nichts wegnehmen. Mir geht es nicht darum, den Sennerpokal oder das Volksfest drumherum zu verteufeln, sondern es geht mir um die Einhaltung von Grenzen. Jede Sportanlage hat Anwohner, und diese müssen bereits in einem „normalen“ Fest- und Sport-Jahr viel Lärm ertragen. Nun soll niemand auf die Idee kommen zu sagen, dies habe man ja bereits beim Bauen gewusst, denn hier muss ich entgegenhalten, dass die Aktivitäten mit starkem Lärmpegel in den letzten Jahren erheblich zugenommen haben. Aber dies müssen wir als Anwohner wohl so akzeptieren.

Was ich anprangern möchte, ist die Grenzenlosigkeit innerhalb solcher Ereignisse, und hier ist der Sennerpokal ein gutes Beispiel. Hier wird nicht nur eine Lautsprecheranlage aufgestellt, welche auf dem gesamten Sportgelände gut zu hören ist, nein, die Spielergebnisse müssen auch noch im benachbarten Großbettlingen deutlich hörbar sein. Statt zu Spielbeginn um 17.30 Uhr wird ganz Raidwangen bereits ab 15 Uhr mit Musik dauerbeschallt, sodass eine normale Unterhaltung auf der Terrasse fast nicht mehr möglich ist. Und last but not least wird der Tag in Feierlaune nicht um Mitternacht beendet, sondern das Gegröle der betrunkenen Fans begleitet die gestressten Anwohner bis zum Sonnenaufgang.

Dies hat nichts mehr mit Toleranz für Sportveranstaltungen zu tun, welche die Anwohner in der letzten Woche zur Genüge gezeigt haben, sondern mit dem Setzen von Grenzen, bei denen sich unsere Gesellschaft in den letzten Jahren immer schwerer tut. Ich würde mir zukünftig von den Verantwortlichen wünschen, dass sie mehr Gespür für eine gute Nachbarschaft zwischen Anwohnern und Sportlern entwickeln, damit ein solches Spektakel wie der Sennerpokal nicht nur bei den Fans einen guten Eindruck hinterlässt.

Leserbriefe

Hochwasserschutz in Neckartailfingen

Sebastian Kurz, Neckartailfingen. Zum Artikel „Mit höheren Einnahmen Schulden getilgt“ vom 4. Oktober. Dem Artikel habe ich entnommen, dass der Gemeinderat zum wiederholten Mal den mangelnden Hochwasserschutz in der Gemeinde Neckartailfingen kritisiert und die Verwaltung zum Handeln aufgefordert…

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