Leserbriefe

Einwanderung auf Dauer keine Lösung

04.04.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Helmut Sterr, Frickenhausen. Zum Artikel „Wir brauchen mehr Einwanderung“ vom 22. März. Richtig führt Dr. Wolf-Dieter Hammann aus, dass das Durchschnittsalter in Deutschland mit etwa 44 Jahren weit über dem europäischen Durchschnitt liegt. Eine Problemlösung setzt Ursachenforschung voraus. Warum ist das so? Darüber wird nichts erwähnt. Ein wesentlicher Grund für die viel zu niedrige Geburtenrate von uns Deutschen ist die schon über mehrere Jahrzehnte währende familienfeindliche Politik der etablierten Parteien. Das Ergebnis ist ein Bevölkerungsverlust von circa zehn Millionen Menschen in den letzten 40 Jahren mit allen daraus resultierenden Problemen wie Facharbeitermangel, Ärztemangel und so weiter. Anstatt ehrlich über die Ursachen zu reden, wird einfach nach noch mehr Einwanderung gerufen und noch mehr Toleranz eingefordert. Jedem Untergang einer Zivilisation ging die Auflösung der Familie voraus. Die Zukunft unseres Volkes interessiert die Etablierten offenbar nicht mehr. Sie kommen nicht zu Besinnung! Wie viele Talente wurden in den letzten 40 Jahren gar nicht mehr geboren?! Mit der bisherigen Politik sägen die Etablierten den Ast ab, auf dem sie sitzen. Die Politik denkt das Thema „Demografischer Wandel“ einfach nicht zu Ende. Der demografische Wandel bedeutet in letzter Konsequenz das Ende des deutschen Volkes. Wollen das die Etablierten? Eine Lösung kann nur in einer neuen Wertschätzung der Familie von Vater, Mutter und Kindern liegen. Dann würden auch wieder mehr Kinder geboren werden. Denn allein Kinder gewährleisten unsere Zukunft. Kinder bedeuten Reichtum! Kinder sind Geschenke Gottes (Psalm 127, 3 – Luther-Übersetzung). In Jesaja Kapitel 24 geht es um die Verwüstung des Landes als Heimsuchung Gottes. In der Erklärung der Elberfelder Bibel zu den Versen 1 bis 6 steht dazu: Der Grund für die Entvölkerung und Verheerung liegt „im Bruch des Noah-Bundes, in der Übertretung der Gesetze Gottes und deren Veränderung“. Wer denkt hier nicht an die furchtbare Veränderung der ethischen Werte im Volksempfinden und staatlicher Gesetzgebung heute! Deren Folge ist der Bevölkerungsschwund.

Leserbriefe

Schulen können selbst bestimmen

Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Vorletzter bei Ganztagsschule“ vom 18. Oktober. Interessant, dass jetzt die Bertelsmann-Stiftung bestimmt, was gut und was schlecht ist. Zu den Fakten: Die Einführung einer Ganztagsschule im Ort bestimmt laut Gesetz der Schulausschuss einer Schule,…

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