Leserbriefe

Eine Zweitmeinung lohnt sich fast immer

31.08.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gabriele Klink, Nürtingen. Zum Artikel „Patienten zahlen beim Zahnarzt zu viel“ vom 19. August. Zuzahlungen, Eigenkostenanteil, geringe Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenkassen bitten immer mehr Patienten erheblich zur Kasse. Und die Gebührenfaktoren sind für den Patienten nicht nachkontrollierbar. Besonders Zahnersatz enthält hohe Gebührenfaktoren, diese sprengen die Erstattungsgrenzen und der Patient bleibt auf hohen Kosten sitzen oder kann sich einen Zahnersatz kaum oder gar nicht leisten. Zahn-Zusatzversicherungen zu bezahlbaren Preisen mindern das Eigenanteilrisiko erheblich und vermeidbare Mehrkosten können durch das Einholen einer Zweitmeinung erheblich reduziert werden.

Bei meinem Mann erleben wir aktuell dies für Zahnimplantate. Aufgrund des eingereichten Heil- und Kostenplans stellt die Versicherung für jedermann, ohne Versicherungsabschluss, kostenfrei diesen Service in ein Behandlungsauktionsportal ein. In diesem Portal stellen zertifizierte Implantologen ihre Zahnkosten-Optimierung ein, diese Angebote werden an den Patienten zur Auswahl weitergeleitet. Auf unseren Wunsch wurden wir auch weiter beraten und begleitet: 2te-ZahnarztMeinung.de, Auktionsportal für Zahnersatz.

Der Zahnersatz wird in Deutschland hergestellt, Kosteneinsparungen entstehen im Labor – und vor allem im moderaten Zahnarzthonorar. Für vier Implantate belief sich beim Erstzahnarzt ein errechneter Eigenanteil auf 14 200 Euro. Ein Wechsel zur zertifizierten Implantologiepraxis in die Nachbarstadt bot sich an, unser Eigenanteil verminderte sich erheblich. Bei uns entstand eine Kostenreduzierung um 33 Prozent.

Die Versicherung erwies sich für uns als Versicherungsnehmer sehr kundenorientiert, kompetent, hilfsbereit, arbeitete rasch, setzte sich für den Patienten ein und führte auch Telefonate bei entstandenen offenen Fragen mit dem behandelnden Zahnarzt. Nach Klärung wurden innerhalb weniger Tage die eingereichten Rechnungen bearbeitet und dann der Erstattungsbetrag überwiesen.

Bisher verliefen unsere Versicherungserfahrungen eher negativ, zeitlich aufwändig, mit hohem schriftlichem „Gesprächsbedarf“ und mit geringer oder keiner Kostenübernahme im Versicherungsfall.

Eine Zweitmeinung einzuholen lohnt sich aus unserer Sicht auf jeden Fall und sollte so selbstverständlich werden wie beim Kostenvergleich für ein Auto oder eine größere Anschaffung. Dass im Gesundheitsbereich dabei Hemmungen überwunden werden müssen, da man seinen bisherigen Arzt langjährig kennt, ist verständlich.

Leserbriefe

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