Leserbriefe

Eine Zukunft für Alte und Junge

19.09.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Gruppe der älteren Wähler hat Gewicht“ vom 7. September. Bei dem Artikel fällt auf, dass nur vier Parteien mit ihren Plakaten im Großfoto abgebildet sind. Sogar Renata Alt von der FDP ist ganz oben dabei – die Frau mit den auffallend kurzen Antworten bei den Fragen an die Parteien in der Nürtinger Zeitung. Es fehlt das Plakat für „Die Linke“, die zu den wirklich drängenden Fragen für die Zukunft der Senioren und der Jugend in Deutschland mutig Stellung nimmt als einzig wahre Opposition im Bundestag. Sogar zu der wahnsinnigen Geldverschwendung in Baden-Württemberg bei „Stuttgart 21“ mit elf Milliarden Euro zur Verstümmelung des Bahnverkehrs wird der Wähler nur von den Linken mit Fakten offen und ehrlich informiert. Alle anderen Parteien haben panische Angst vor dem brisanten Thema S 21, schweigen und verstecken sich hinter einer Volksabstimmung, die spätestens durch die Kostenexplosion als Täuschung entlarvt wurde.

Verantwortung für S 21 übernimmt keiner mehr von CDU, FDP, SPD und den Grünen. Selbst die Aussagen über „mehr Verkehr auf die Schiene“ sind verstummt. Aber die Zerstörung im Land geht weiter, damit die Profite aus den Milliarden Steuergeldern an die Reichen verteilt werden. Das System Merkel mit CDU/FDP hat dafür gesorgt, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter geöffnet wurde. Sogar der Mittelstand hat endlich gemerkt, dass Merkels Freundeshand nur ausgestreckt wird, um noch mehr Geld für die Reichen einzusammeln. Deutschland geht’s gut, sagt sie gern mit Blick auf die Profite der Wirtschaft und vergisst dabei völlig die mehr als acht Millionen Menschen, die hier bei uns arm und prekär leben müssen. Die „neue Macht der Alten“ sollte schon bei dieser Wahl helfen, nach acht Jahren Merkel die „Macht einer neuen Politik“ einzuleiten, damit jeder alte und junge Bürger in Deutschland eine Zukunft hat.

Leserbriefe

Friedens-Nobelpreis gegen Atombomben

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Der Appell“ vom 7. Oktober. Es kommt selten vor, dass ein Kommentar von Wolfgang Molitor in der Nürtinger Zeitung Zustimmung finden kann, aber diesmal hat er mit Recht den Friedensnobelpreis gelobt, den die „Internationale Kampagne zur Abschaffung von…

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