Leserbriefe

Eine Frage der Zugehörigkeit

22.03.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Marion Krenn, Wendlingen. Zum Artikel „Unsere sportliche Heimat geht verloren“ vom 16. März. Es spricht sich herum, dass einige Mitglieder mit ihrer Meinung zur Sportstättenauslagerung des TV Unterboihingen hausieren gehen. Um Stimmen zu werben, um Diskussionen anzuregen oder um zu informieren? Der Grund hierfür entzieht sich meiner Kenntnis. Ich denke, dass sich diese Mitglieder sehr stark mit ihrem TVU identifizieren, um dort zu bleiben, wo sich ihre sportlichen Wurzeln befinden.

Was man von solchen Aktionen hält, bleibt jedem selber überlassen. Für mich stellt sich allerdings die Frage: wem oder was fühlen sie sich zugehörig? Zum Verein oder zum Rasenplatz? Wie ist das mit „Familie“? Heißt für sie „Familie“ das Haus oder die Wohnung, in der sie wohnen, oder die Menschen, mit denen sie leben? Ist Verein nicht viel mehr als eine Fläche und ein Kiosk?

Ich bin in einem Musik treibenden Verein groß geworden. Wir hatten nie etwas, was uns gehörte. Außer den Instrumenten. Deshalb kann ich das sicher nicht vollständig nachvollziehen, dass man sich so sehr einem Ort verbunden fühlen kann. Aber wenn ich an meine „Vereinsvergangenheit“ zurückdenke, dann sind da immer Begebenheiten mit meinen Musikerkollegen und mit Zuhörern, die sich über unsere Musik gefreut hatten. Das ist das, was übrig bleibt. Egal in welcher Halle oder sonst an einem Ort dies stattgefunden hat. Eine Fläche, ein Platz ist, meiner Meinung nach, austauschbar, die Menschen nicht.

Leserbriefe

Expertenwissen oder Menschenverstand?

Rudolf Pfaff, Wendlingen. Zum Artikel „Eidechsenexperte hält Umsiedlung für schwierig“ vom 11. August. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen – die umgesiedelten Eidechsen sind nach einem Jahr verschwunden. Diese undankbaren Wesen verschmähen offenbar die vom BUND für sie eigens…

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