Leserbriefe

Ein warmer Geldregen

22.10.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Heidi Wolfer, Wendlingen. Am 6. Oktober las ich die erfreuliche Nachricht, dass ein warmer Geldregen den Grünen hilft. Wobei? Bei der Deckung der Kosten des Landtagswahlkampfs, bei der vorausschauenden Planung der zukünftigen Wahlen und bei der Öffentlichkeitsarbeit.

150 000 Euro wollen die Grünen einsetzen, um die Bürger zu informieren über die erste Volksabstimmung. Die anderen Parteien haben es scheinbar nicht nötig, Geld aus ihren Parteikassen für diese Aufgabe zu verwenden. Und auf der nächsten Seite erfahre ich auch warum. Als gewählte Regionalräte können sie in die Kasse des Verbands Region Stuttgart greifen und somit den Bürger mit aus Steuergeldern finanzierten Plakaten und Werbespots erfreuen.

Mir persönlich wäre es lieber, wenn sie die Million, die sie dort ausgeben, dafür verwendeten, dass die Preise für die Fahrkarten nicht schon wieder erhöht werden. Eine objektive Information erwarte ich von diesen Leuten sowieso nicht, da sie mit 100 Millionen am Projekt S 21 beteiligt sind, ohne erkennbaren Vorteil für den öffentlichen Nahverkehr, für den sie eigentlich in erster Linie zuständig sind.

Leserbriefe

Spott und Hohn statt Argumente?

Helmut Sterr, Frickenhausen-Linsenhofen. Zum Leserbrief „Wer ist eigentlich ,das Volk‘?“ vom 7. Februar. Spott statt Argumente? Entgegen meiner ursprünglichen Absicht, den Leserbrief von Herrn Melcher zu ignorieren, nehme ich nun doch in aller Kürze Stellung: Wenn Argumente fehlen, greift man zu…

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