Leserbriefe

Ein Leben nach dem Alten Testament

09.08.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jochen Jansen, Frickenhausen. Zum Leserbrief „Fortschritt oder nur ein alter Hut“? vom 5. August. Beim ersten Lesen des Leserbriefes von Herrn Gonser war ich noch irritiert und habe mich gefragt, was genau er uns sagen will. Nach weiterem, dreimaligem Lesen konnte ich dem Pamphlet Folgendes entnehmen: Wir sollten uns nach dem Alten Testament richten, gleichgeschlechtliche Veranlagung kann man durch Glaube und Wille ändern und das einzig Wahre ist die Ehe zwischen Mann und Frau auf Lebenszeit. Sofort dachte ich daran wie es aussehen würde, wenn wir wieder nach dem Alten Testament handeln würden „Auge um Auge, Zahn um Zahn“. Ich habe mir vorgestellt wie gleichgeschlechtliche Paare sich abgewöhnen, ihren Partner oder ihre Partnerin zu lieben, und wie Geschiedene, die sich nicht mehr ausstehen können, wieder zusammenziehen um die Ehe bis zum Lebensende fortzuführen.

Mit einem Lächeln dachte ich da an Papst Franziskus, der sich vor ein paar Tagen äußerte: „Wer bin ich darüber zu urteilen“. Herrn Gonser grüße ich als verheirateter, katholischer Mann mit einer wunderbaren Frau und tollen Kindern sowie einem Freundeskreis, der zum Teil aus wundervollen, gleichgeschlechtlich liebenden Menschen besteht, die sich hoffentlich nicht ändern!

Leserbriefe

Gar kein großartiges Bahnprojekt

Klaus-Dieter Tempel, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Nach Wandas Taufe beginnt die Arbeit“, vom 7. Oktober. Mit großer Begeisterung der regionalen Prominenz wurden am Albvorlandtunnel die Bohrmaschinen getauft. Die Wendlinger Geistlichkeit beider großen Konfessionen hat sich für diesen Missbrauch…

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