Leserbriefe

Ein Gespenst geistert in Nürtingen herum

21.01.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Hans-Wolfgang Wetzel, Nürtingen. Zum Artikel „Sportstättenbau nicht verschieben“ vom 17. Januar. Ein Gespenst geht herum in Nürtingen: Zehn Millionen neue Schulden für ein Kunst- und Kulturzentrum. Diesen Betrag hat tatsächlich ein unabhängiges Unternehmen errechnet. Klar ist aber, dass keine einzige Stadträtin und kein einziger Stadtrat bereit wäre, einem solchen Betrag zuzustimmen. Herr Kunzmann erweckt nun – Wahlkampf lässt grüßen! – den Eindruck, als ob ein solcher Beschluss unmittelbar bevorstünde („außerplanmäßige Schulden“).

Dies ist nun absolut nicht der Fall, ganz im Gegenteil, wie der gemeinsame Antrag von über zwanzig Stadträtinnen und Stadträten zeigt. Dort wird gefordert, mit den Planungen für den gesamten Bereich zwischen Stadt- und Wörthbrücke zu beginnen – und erstens dauern solche Planungen sehr lange, und zweitens sind Planungen noch lange kein Beschluss.

Es besteht also, wie Herr Kunzmann suggeriert, absolut keine Gefahr für die Umsetzung des Sportstättenkonzepts. Es ist ja ganz prima, dass die CDU beantragt hat, die Stadtverwaltung möge über den Stand dieses Sportstättenkonzepts berichten.

Die SPD-Fraktion indes hat dem Ortschaftsrat in Neckarhausen jüngst zugesichert, sich für den zeitnahen Anbau an die Sporthalle einzusetzen, weil die Trainingsbedingungen für den TB Neckarhausen schnellstens verbessert werden müssen.

Leserbriefe

Überhört Herr Grabitz kritische Stimmen?

Kai Hansen, Nürtingen. Zum Artikel „EU droht Milliardenklage wegen Pflanzenschutzmittels“ vom 11. November. Der Journalist Markus Grabitz gewährt dem weltgrößten Glyphosat-Hersteller Monsanto auf Seite eins der Wochenendausgabe der Nürtinger Zeitung eine prominente Bühne und betreibt zudem deren…

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