Leserbriefe

Ein ganzer Ortsteil wird beeinträchtigt

10.03.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Emil Neuscheler, Neckartailfingen. Aufgrund schlechter Prognosen für die anstehenden Landtagswahlen entdeckt man plötzlich ein sonst kaum beachtetes Individuum, nämlich den ansässigen, etablierten Bürger. Zu Unrecht führt er in der Politik ein Schattendasein, denn ohne seine aktive Mithilfe wäre ein so blühendes Land wie unsere Heimat nicht möglich geworden. Nur die Flüchtlingspolitik bestimmt im Inland und in Europa das Geschehen. Nur die Zuwanderung hat höchste Priorität, die berechtigten Sorgen der Ansässigen sind nicht existent. Deshalb ist es auch kein Wunder, wenn sich die Parteienlandschaft total verändert hat, denn viele Bürger fühlen sich von den bisherigen Parteien nicht mehr vertreten und verstanden. Die Radikalisierung nach Links und Rechts ist eine Tatsache.

Wollen wir zur Normalität zurückfinden, dann muss Schluss sein europäische Versäumnisse auf deutschem Boden wieder gut zu machen, es muss Schluss sein mit der realitätsfernen Willkommenspolitik der Kanzlerin, sie unterstützt damit indirekt kriminelle Schleuserbanden, so wie unübersehbar Schluss mit der europäischen Solidarität. Diese wunderbare Einrichtung des Friedens, die EU; hat de facto aufgehört zu existieren. Jedes Land hat inzwischen eigene Gesetze gegen die Völkerwanderung und pfeift auf eine europäische Regelung so wie man es in Berlin gern hätte.

Es muss aber auch in den Gemeinden Schluss damit sein, der Flüchtlingsfrage alles unterzuordnen, indem man kurzerhand von Generation zu Generation vererbte Privilegien und Gebräuche wegen dubioser Bauvorhaben einfach bricht, wie in unserem Ort. Ein ganzer Ortsteil, das Unterdorf, wird in seiner Wohnlichkeit beeinträchtigt. Bei Gesprächen mit der Nachbarschaft habe ich festgestellt, dass diese Maßnahme als unerhörter Eingriff in die Lebensqualität dieses Viertels empfunden wird. So verschafft man sich den Wutbürger.

Wir wollen einen harmonischen Wohnort und keine Einrichtung mit vorprogrammierter Gewalteskalation. Die Beispiele anderer Unterkünfte sprechen eine deutliche Sprache. Es geht hier nicht um Ablehnung en bloc. Wer Asylrecht hat, soll bleiben, aber nur Narren können glauben, dass der tägliche Zustrom aus dem Süden kein Schaden für uns ist.

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