Leserbriefe

Ein absurdes Grünen-Bashing

10.06.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Absurdistan im Dorotheen-Quartier“ vom 3. Juni. Vielleicht sollte sich Herr Främke doch irgendwann fragen, ob sein Engagement gegen S21 seine Objektivität eingeschränkt hat. Nur so ist aus meiner Sicht der Leserbrief zu verstehen. Da wird der aktuelle Oberbürgermeister der Landeshauptstadt und seine Partei für den Bebauungsplan verantwortlich gemacht. Gehen wir zu den Fakten. Das heutige Dorotheenquartier wurde uns im Bezirksbeirat Stuttgart-Mitte bereits im Jahr 2010 noch unter dem Namen „Da Vinci“ vorgestellt. Oberbürgermeister war zu dieser Zeit der CDU-Mann Schuster, Baubürgermeister der SPD-Mann Hahn. Wir Grünen waren erst ein Jahr stärkste Fraktion im Gemeinderat und konnten gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern eine noch größere Bausünde verhindern. Dem Projekt sollte auch das Hotel Silber zum Opfer fallen, die ehemalige Gestapozentrale. Dies wurde verhindert und aus diesem Gebäue wird nun der Lern- und Gedenkort Hotel Silber. Die Planung dieses Ortes liegt übrigens in der Hand des gebürtigen Nürtinger Professors Wolfgang Lorch.

Um dies zu reflektieren darf man eben nicht monothematisch durch sein Leben gehen. Stuttgart ist mehr als Bahnhof und Einkaufstempel. Stuttgart ist heute mehr denn je eine grüne Stadt zwischen Wald und Reben, die ihre Einwohner durchaus zu schätzen wissen. Ich gönne Herrn Främke die Zeit dies zu erkennen.

Leserbriefe

Friedens-Nobelpreis gegen Atombomben

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Der Appell“ vom 7. Oktober. Es kommt selten vor, dass ein Kommentar von Wolfgang Molitor in der Nürtinger Zeitung Zustimmung finden kann, aber diesmal hat er mit Recht den Friedensnobelpreis gelobt, den die „Internationale Kampagne zur Abschaffung von…

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