Leserbriefe

Eigentum bringt auch Verpflichtungen

16.09.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Helmut Hartmann, Nürtingen. Zum Leserbrief „Guter Wille und schlechte Erfahrungen“ vom 2. September. Was tun gegen Wohnungsnot? Der Leserbrief von Frau Klink zeigt einerseits die Problematik bei Vermietungen an „Bedürftige“, andererseits kann und darf daraus nicht gefolgert werden, Wohnungen leer stehen zu lassen. Bei den deutschen Vertriebenen nach dem letzten Weltkrieg wurden Wohnungssuchende zugewiesen in leere Wohnungen und Zimmer. Bekanntlich steht im Grundgesetz, dass Eigentum auch Verpflichtungen mit sich bringt.

OB Palmer hat in Tübingen zu recht auf diesen Zusammenhang hingewiesen. Wenn bei uns eine ganz große Mehrheit darin übereinstimmt, dass den Flüchtlingen, denen Asyl gewährt wird, geholfen werden muss, gilt dies auch fürs Wohnen. Es kann doch nicht sein, dass Kommunen auf Dauer Container aufstellen und Sporthallen als Notunterkunft nutzen und gleichzeitig Wohnungen leer stehen, weil man mal schlechte Erfahrungen mit Mietern gemacht hat.

Leserbriefe

Flüchtlinge heute und Vertriebene damals

Barbara Mugrauer, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Bürgerentscheid und Einzelinteressen“ vom 29. Juni. Was bitte hat der Bürgerentscheid mit der Flüchtlingssituation von damals zu tun? Ich finde es vermessen, immer wieder den Vergleich von der heutigen Flüchtlingsproblematik und der Geschichte…

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