Leserbriefe

Dunkle Straßen im Aichtal

19.11.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Schäfer, Aichtal-Aich. Zum Leserbrief „Soll man Geld zum Fenster rauswerfen?“ vom 3. November. Bei diesem Leserbrief bekommt man den Eindruck, dass Stadtrat Dieter Weiler keinerlei Demokratieverständnis für die Einwohnerschaft in Aichtal hat – denn wie sonst könnte er mit solch einem Argument „als Rentner muss man nicht bei Nacht einkaufen“ aufwarten? In der Winterzeit ist es bereits um 16 Uhr dunkel. Ich glaube nicht, dass die älteren Menschen um 16 Uhr nichts mehr auf der Straße in Aichtal verloren haben und sich nur noch zu Hause aufhalten sollten.

Übrigens: Auch die älteren Einwohner sind Wähler, die die Stadträte gewählt haben und auch wieder wählen sollen. Meines Wissens hat jeder Stadtrat einen Eid abgelegt, der sich auf das Wohl der Stadt und ihrer Bürger bezieht.

Der Hinweis von Stadtrat Weiler, man könne ja über die „Reute und die Max-Eyth-Straße zu den Discountern gehen“, lasse ich so nicht gelten, denn nach meiner Beobachtung habe ich bis heute noch niemanden (ob jung und älter) gesehen, der zu Fuß über die Reute zu den Discountern geht. Alle Einwohner, welche zu Fuß zu den Discountern gehen, benützen den Parallelweg neben der unbeleuchteten K 1225.

Der Grund dafür ist, dass am Ende der Reute bis fast zur Firma Putzmeister auf der rechten Seite sich bepflanzte Parkbuchten befinden, welche auch unbeleuchtet sind. Ich glaube nicht, dass einer der Stadträte seine Frau bei der Dunkelheit über die Reute zu den Discountern gehen lassen würde.

Vielleicht kann mich auch einer der Stadträte aufklären, wie die Bewohner des Ortsteils Rudolfshöhe zu den Discountern auf einem beleuchteten Weg bei Dunkelheit gelangen sollen. Denn da gibt es doch nur den gut beleuchteten Weg nach unten in den Ortsteil Aich über die Straße zur Rudolfshöhe und dann über die Karl-Mörike-Straße, Stuttgarter Straße hoch über die Reute zu den Discountern – und das zu Fuß gut eine halbe Stunde hin und eine halbe Stunde zurück.

Ich glaube nicht, dass mir ein Stadtrat vorschreiben sollte, wo und bei welchem Lebensmittelmarkt ich einkaufen muss – nur wegen der Straßenbeleuchtung.

Es geht bei meinem Leserbrief nicht nur um ältere Einwohner, auch junge Bürger, welche zu Fuß unterwegs sind, können im Dunkeln stolpern und hinfallen. Letztendlich hat nicht jeder Bürger ein Auto oder einen Führerschein, sodass er zu Fuß einfach mal einkaufen muss.

Vielleicht könnte man die Discounter bei einem Gespräch mit in die Verantwortung nehmen, sich eventuell finanziell an der Beleuchtung zu beteiligen. So würde es für die finanzarme Stadt Aichtal nicht ganz so teuer.

Leserbriefe

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