Leserbriefe

Doch ein Glücksfall?

31.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Günter Witt, Neckartenzlingen. Zum Leserbrief „Kein Glücksfall“ vom 24. Oktober. Kritik kann man an allem üben, doch Bürger an neuen Projekten und Ideen zu beteiligen, das hat Bürgermeister Krüger beispielhaft erreicht. Mit Ingenieurdiplom hatte er schon mehr als zehn Jahre vorher in und mit verschiedenen Verwaltungen gearbeitet. Somit hatte er bereits wichtige Verwaltungserfahrung, aber mit viel Fleiß sich zusätzlich in das Amt des Bürgermeisters eingearbeitet. Mit ganzer Kraft setzte er sich in all den Jahren für die Gemeinde ein, während sich seine Frau voll um die Erziehung der vier Kinder kümmerte. Leicht haben es ihm dabei die Gemeinderäte nicht gemacht, seine Ideen durchzuführen und zu gestalten.

Noch zu einigen Punkten der Kritiker: Die Straßen (Rotenbach, Hauptstraße) sind schon seit über 30 Jahren schlecht. Unter Bürgermeister Krüger wurden sechs wichtige Straßen neu saniert: Schiller-, Freiherr-vom-Stein-, Panorama- und Planstraße, die Kirchbachgasse sowie die Zufahrt zur Schule (Auwiesenstraße). Der schlechte Streckenabschnitt des Neckartalradweges zwischen Tübingen und Plochingen befindet sich auf Neckartailfingens Gemarkung (Herr Früh ist diese Strecke wohl noch nie gefahren).

Das verkaufte Bürgermeister-Dienstwohngebäude war ein Sanierungsfall und der Gemeinderat alleine beschloss, es zu verkaufen. Auch wollte Herbert Krüger seinen Amtsvorgänger nicht auf die Straße setzen (der Gemeinderat hatte es versäumt, einen Bürgermeistermietvertrag abzuschließen). Das neue viergeschossige Verwaltungsgebäude mit Tiefgaragenanteil wurde mit wesentlich geringeren Kosten (nur zirka 64 Prozent der Kosten von Altdorfs Verwaltungsgebäude) erstellt. Natürlich gibt es noch vieles in Neckartenzlingen zu tun, wer soll, oder besser gesagt, wer kann das alles bezahlen (versprechen kann man viel)? Bürgermeister Krüger war es schließlich, der den Schuldenberg der Gemeinde sehr umfangreich abgebaut hat. Die Ziele und Punkte des neuen Kandidaten sind identisch und meist schon beschlossene oder bereits eingeleitete Sache des Amtsinhabers.

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