Leserbriefe

Die Zukunft nicht verschlafen

20.06.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Artikel „Die Diskussion wird neu aufgerollt“ und zum Kommentar „Die Geister . . .“ vom 18. Juni. Der Bericht wirft bei mir einige Fragen auf. Weshalb plant man Wohnungen unter umstrittenen Hochspannungsleitungen, welche bei entsprechender Witterung den ganzen Tag auch noch einen deutlich hörbaren Summton von sich geben? Weshalb auch gerade Wohnungen für die ärmeren Bürger, welche sich keinen Anwalt oder Umzug leisten können, wenn sich der Verdacht auf negative Einwirkungen durch die Stromleitungen ergibt? Weshalb wird Herr Wetzel von der SPD nicht auch erwähnt, von welchem am Dienstag (also noch vor der Sitzung) ein Leserbrief mit Bedenken zu diesem Thema zu lesen war? Weshalb wird nur Reinmar Wipper in ein schlechtes Licht gestellt – nur weil er die neuen Medien (Internet) zu nutzen weiß und es schafft, Bürger zu mobilisieren, um an der Sitzung teilzunehmen?

Als Co-Administrator seiner Facebook-Gruppe habe ich die Kommentare größtenteils mitverfolgt, konnte keinen Aufruf zu einer Demo finden. Er hat sogar in einem weiteren Bericht geschildert, wie so eine Sitzung abläuft und was vonseiten der Zuschauer zu beachten ist. Lediglich von einem anderen Mitglied wurde in einem anderen Bericht gefragt, ob man zu dem Gerücht „Demonstration“ etwas weiß. Ich kann nur hoffen, dass Verwaltung und Gemeinderat daraus lernen, nicht die Zukunft verschlafen und sich mehr mit dem Thema „soziale Netzwerke“ auseinandersetzen, diese auch für ihre eigenen Interessen (und auch der Interessen ihrer Wähler) mehr nutzen, statt hinter verschlossenen Türen zu debattieren.

Leserbriefe

Die Stomleitung in den Boden verlegen

Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Artikel „Wohnungsbau im Gewann Wasserfall“ vom 13. Juli. „Zur Hochspannungsleitung halten wir dabei gebührend Abstand“, meint Stadtplanerin Schreiber bei der Vorstellung der Wohnbaupläne am Schelmenwasen. Diese Maßeinheit bedarf einer Präzisierung: Was ist…

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