Leserbriefe

Die Wutbürger und das Bildungsangebot

24.12.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans Fröhlich, Frickenhausen-Tischardt. Zum Artikel „S21-Gegner wollen keine Wutbürger sein“ vom 18. Dezember. Diesen Begriff als Wort des Jahres zu wählen ist meines Erachtens nicht doof, sondern für uns Deutsche unwürdig. Denn es ist der Inbegriff der Torheit.

Die Eskalation um Stuttgart 21 hat uns gezeigt, dass es eine Schar Pharisäer gibt, die aus dem Hinterhalt ein veraltetes Projekt aufrechterhalten und nicht mit Gegenengagement gerechnet haben. Kraftausdrücke wie „Wutbürger“ werden die Kluft noch verstärken. Sie zeigen, dass auch die Politik ausrangierte Argumente an den Mann bringen will, die zu dünn sind, um realistisch zu sein.

Das größte Kapital eines Volkes ist seine Kultur: Warum gibt man nicht einen Teil dieser Milliarden für Stuttgart 21 für die Verbesserung unseres Bildungsangebotes in den Schulen aus? Ein Beispiel könnten wir uns an Venezuela nehmen: Kinder aus Slums bekommen ein Instrument, um Profimusiker zu werden und nehmen Plätze in europäischen Orchestern ein!

Leserbriefe

Verschwundene Schilder und die Folgen

Horst Schleining, Bempflingen. Schon wieder geht sie kaputt. Die Straße zwischen Bempflingen und Grafenberg. Eine Überraschung ist das aber nicht, wenn 30-Tonner-Lkws eine Straße malträtieren, auf der gerade mal zwei Pkws mit Vorsicht aneinander vorbeikommen und deren Aufbau für solche Brummis…

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