Leserbriefe

Die Türkei gehört nicht zur EU

30.05.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Wolfgang Bone, Lenningen-Gutenberg. Zum Leserbrief „Rassismus in der Heimat bekämpfen“ vom 22. Mai. Dem Leserbrief von Frau Hofstadt kann ich nur 100-prozentig zustimmen. Auch ich konnte über das Ansinnen von Herrn Sofuoglu nur den Kopf schütteln, aber es war mir eigentlich nicht wert, auf so viel Unsinn und Überheblichkeit zu reagieren. Wir leben in Deutschland, und wir haben eine deutsche Regierung und eine deutsche Verwaltung, und das sollte jeder akzeptieren. Wenn ich in der Türkei lebe, habe ich eine türkische Regierung und eine türkische Verwaltung zu akzeptieren.

Herr Sofuoglu sollte sich mal mit der Frage befassen, welche Rechte Deutsche in der Türkei haben. Wie sieht es zum Beispiel mit der Religionsfreiheit aus, mit dem Bau einer christlichen Kirche? Aber vielleicht schlägt Herr Sofuoglu demnächst vor, dass Frau Merkel Ministerpräsidentin in der Türkei wird und Herr Erdogan Bundeskanzler in Berlin.

Wenn wir uns anderen Staaten öffnen, sollte das in erster Linie gegenüber den Mitgliedsstaaten der EU sein. Die Türkei gehört nun mal nicht zur EU und Herr Sofuoglu leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, dass es so bleiben wird.

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