Leserbriefe

Die Schulen und die Finanzen

03.08.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans Lange, Großbettlingen. Zum Artikel „Pflicht gut, Kür mangelhaft?“, vom 11. Juli. Man könnte weinen, wenn man hört, was hier geboten wird in Sachen Schulen und Lehrer. Hauptursache ist der Geburtenrückgang, den es seit der Einführung der Pille gibt. Heute stehen ganze Klassenzüge mangels Schülern leer. Jeder Ort versucht sich aus der Klemme zu ziehen. Eltern wissen nicht mehr, woran sie mit ihren Kindern sind. Steht ein Umzug in ein anderes Bundesland an, ist das Chaos perfekt. Dann schicken wir die nicht erforderlichen über 1000 Lehrer nicht in die Arbeitslosigkeit, sondern mit einem Anspruch auf Hartz IV nach Hause. Das ist schlicht und einfach der Hammer. In der Vergangenheit dachte man, es wird schon jemand was einfallen, um dieses Dilemma zu beseitigen. Aber wer soll das bezahlen?

Ganztagsschulen, neue Unterrichtsfächer und Nachhilfe für schlechte Schüler. Wenn mehr als 50 Prozent ein Gymnasium besuchen wollen, fehlt es an Lehrern an den Gymnasien. Die Grundschullehrer müssten nochmals auf die Schulbank, um nicht auf der Straße zu landen. Wenn es Beamte sind, dann gute Nacht Herr Finanzminister.

Wenn ich mir Griechenland ansehe und unsere Probleme in Sachen Schule, dann werden wir den angestrebten Globalisierungseffekt bald erreicht haben. Die Zahl der Lehrer muss dem Bedarf angepasst werden, sonst geht unser Staat kaputt.

Leserbriefe

Die Gutmenschen und die Bundesregierung

Günther Ackermann, Wendlingen. Die Reisewarnung für Gambia wurde vom Auswärtigen Amt am 21. Januar 2017 aufgehoben. Seit der neugewählte Staatspräsident Adamo Barrow Ende Januar 2017 sein Amt übernommen hat, „hat sich die Lage und das tägliche Leben in Gambia normalisiert“, schreibt das…

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