Leserbriefe

Die Schere zwischen arm und reich

11.01.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Normalverdienern bleibt 2014 mehr vom Gehalt“ vom 24. Dezember. 126 Euro mehr für Normalverdiener, weil der Steuer-Grundfreibetrag steigt, dafür aber höhere Sozialabgaben, weil auch die Beitrags-Bemessungsgrenze steigt und weitere 225 Euro minus durch Inflation. Auch den Reichen und Superreichen schenken wir diese 126 Euro, denn der höhere Steuerfreibetrag gilt auch für diejenigen, die sowieso schon im Geld schwimmen.

Die höheren Sozialabgaben zahlen die Reichen aber nicht, denn die gesetzliche Grenze zur Solidarität haben sie schon lange überschritten. Dafür werden sie aber von dem Kinder-Freibetrag wieder besonders stark profitieren und Steueranhebungen müssen sie nicht mehr befürchten. So beginnt gleich der erste Winter der sozialen Kälte in der Großen Koalition, und die SPD-Mitglieder haben blind zugestimmt, dass die Schere zwischen arm und reich sich noch weiter öffnet. Das System Merkel bedroht Deutschland und Europa weitere vier Jahre und die Opposition im Parlament wurde „demokratisch“ ausgeschaltet. „Armes“ Deutschland.

Leserbriefe

Überhört Herr Grabitz kritische Stimmen?

Kai Hansen, Nürtingen. Zum Artikel „EU droht Milliardenklage wegen Pflanzenschutzmittels“ vom 11. November. Der Journalist Markus Grabitz gewährt dem weltgrößten Glyphosat-Hersteller Monsanto auf Seite eins der Wochenendausgabe der Nürtinger Zeitung eine prominente Bühne und betreibt zudem deren…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe