Leserbriefe

Die negativen Seiten der Demonstrationen

10.12.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gunnar Merkert, Großbettlingen. Zum Artikel „Bahn treibt Bauaufträge für S 21-Tunnel voran“ vom 6. Dezember. Ich habe am Montag wieder die Presseberichterstattung über die Gegendemonstrationen zu S 21 vom vergangenen Sonntag verfolgt und frage mich wieder einmal, warum nicht auch über die negativen Seiten der Demos berichtet wird. Kein Ton von der versuchten Stürmung der CDU-Zentrale in Stuttgart und dass nur der Einsatz der Polizei diesen verhindern konnte. Wieder einmal liest man hauptsächlich nur davon, dass die Polizei Pfefferspray eingesetzt hat. Das letzte Mal, als die Demonstranten schon den SWR stürmen wollten, wurde über die Aktion nirgendwo berichtet. Weder im Fernsehen noch in den Zeitungen.

Die Gegner von S 21 können nicht akzeptieren, dass es auch Befürworter gibt und wenn, dann sind sie angeblich von Bahn und CDU bezahlt. So friedlich, wie immer von den Gegnern behauptet wird, sind die Demonstranten nicht.

Wann akzeptieren die endlich einmal, dass K 21 spätestens beim Schlichterspruch gestorben ist? Stattdessen hat Matthias von Herrmann bereits vor dem Schlichterspruch zu Widerstand und Blockaden aufgerufen. Wieder einmal hat man die Parolen „Lügenpack“ gehört. Ich frage mich wirklich, wer das eigentliche Lügenpack ist. Für mich sind es diejenigen, die die Menge aufhetzen und anlügen. Friedlich ist bei mir etwas anderes.

Leserbriefe

Gar kein großartiges Bahnprojekt

Klaus-Dieter Tempel, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Nach Wandas Taufe beginnt die Arbeit“, vom 7. Oktober. Mit großer Begeisterung der regionalen Prominenz wurden am Albvorlandtunnel die Bohrmaschinen getauft. Die Wendlinger Geistlichkeit beider großen Konfessionen hat sich für diesen Missbrauch…

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