Leserbriefe

Die kurzfristige Sperrung der B 313

11.10.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Michael Proß, Tübingen. Zum Artikel „Das Geheimnis des mysteriösen Verkehrsschilds“ vom 2. Oktober. Schön, dass die Vergangenheit in Nürtingen so hautnah und lebensecht erfahren werden kann! Die Verwaltung des herzoglich-württembergischen Landstädtchens Nürtingen führt uns Geschichte lebendig vor. Mit der souveränen Allmacht eines Amtes wird kurzfristig die Sperrung einer viel befahrenen Bundesstraße verfügt, zur Information der Untertanen genügt ein mickriges, kryptisches Schildlein. Natürlich gibt es keine Interessenabwägung, Anhörung der Betroffenen, seriöse Informationen, nachvollziehbare Darlegung, warum nicht für Entlastung gesorgt wird. Trösten wir uns einstweilen, wir Einpendler, Durchreisenden, Großbettlinger Privat- und Geschäftsleute und Schulbesucher aus nah und fern, in 200 Jahren wird auch in Nürtingen die Demokratie erfunden worden sein. „Stimmt doch alles gar nicht“, ruft da einer. „Nürtingen hat einen gewählten Stadtrat und ein Regierungspräsidium zur Kontrolle“. Genau, wo sind sie, diese sagenumwobenen Instanzen? Und was tun sie?

Leserbriefe

Nürtingen für die Enkel und Urenkel

Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Artikel „Freie Wähler plädieren für Investorenwettbewerb am Neckar“ vom 20. Juli sowie einigen anderen Veröffentlichungen dieser Tag.

Ich gehe bald auf die achtzig zu. Sollen Weib, Kinder und Enkel sagen, am besten kommt der Alte gleich ins Heim? Denn wenn er…

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