Leserbriefe

Die Johanneskirche steht am rechten Fleck

07.05.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Karl Kemmner, Unterensingen. Zum Artikel „Bürgerbegehren kontra Kirchenabriss“ vom 29. April. Das Stichwort „Kirchenabriss“ weckt bei einigen Älteren alte Erinnerungen. Da wurde aus Pfauhausen und Steinbach das heutige „Wernau“ und Wendlingen und das katholische Unterboihingen sollten „Neckarlautern“ heißen. Am Ende stand dann am Unterboihinger Bahnhof „Wendlingen“.

Inzwischen sind die beiden Gemeinden zusammengewachsen. Katholiken und Protestanten sind sich nähergekommen. Man wohnt heute Haustür an Haustür und die Wendlinger Johanneskirche am Rathausplatz empfanden viele als Kompliment an die Evangelischen in Unterboihingen. Besonders weil ja das Otto-Kirchlein ferne am Neckar jenseits der Eisenbahn lag. Außerdem passte ja eine Kirche gegenüber dem Rathaus, wenn sie durch ihre Außenfronten erkennbar wäre, zum Stadtbild ganz gut.

Warum nun der Abriss? Die Wendlinger Kirche liegt an der Lauter in weiter Ferne. In einer Zeit, wo man in Deutschland Moscheen baut, wäre ein zentraler Begegnungsort vielleicht eines Tages ganz gut. Außerdem, viele Städte, wie zum Beispiel Ulm und auch Nürtingen, sind auf ihre Stadtkirchen stolz. Auch Wendlingen ist kein Marktflecken mehr, wenn man den hohen Turm neben der Johanneskirche sieht.

Nach je 2000 Jahren adamitischer, israelischer und christlicher Zeit stehen wir nach der Bibel vor dem „Tausendjährigen Friedensreich“. Es soll dann nur noch einen Hirten und eine Herde geben! Unser Ziel ist also „Gemeinsamkeit!“ Und dazu steht die Johanneskirche am rechten Platz!

Leserbriefe

Richtfest auf der Nanzwiese?

Reinmar Wipper, Nürtingen. Vor einem halben Jahr sind auf der Nanzwiese im Roßdorf die ersten Bodenproben genommen worden. In über fünf Arbeitsphasen mit tagelangen Pausen dazwischen haben es die slowakischen Anlieferer nun endlich geschafft, zehn Container aufzustellen und zu…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe