Leserbriefe

Die hungrigen Nager und Lies-Aktivisten

19.11.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Günther Gräber, Wolfschlugen. Zum Artikel „Strobl: Mit voller Härte gegen Hassprediger“ vom 16. November. „Wer Gewalt predigt und sät, bekommt die volle Härte von Recht und Gesetz zu spüren!“ So lautet die Reaktion von Strobl (CDU) zu den Umtrieben des islamistischen Netzwerkes „Die wahre Religion“! Das erinnert an einen einfältigen Bauern, der einen Acker mit fruchtbarem Boden besaß. Ich will, so sprach er, dieses Jahr Mais darauf pflanzen und eine reiche Ernte einfahren, wissend, dass es auf seinem Acker und auf den Äckern der Nachbarn lästige Nager gab, die den Bauern manche Sorge bereiteten. Was soll’s, sprach er zu sich selbst, die werden meinen Mais schon in Ruhe lassen; und ein paar Körnchen weniger schaden mir nicht. So begann er in seiner Einfalt und ohne besonderen Schutz Mais anzupflanzen. Als der einfältige Bauer jedoch zur Erntezeit durch sein Maisfeld ging, um die erntereifen Kolben zu besehen, stellte er zu seinem Entsetzen fest, dass die Nager bereits großen Schaden angerichtet hatten. Sie sollen meine volle Härte zu spüren bekommen, wetterte der einfältige Bauer. Er machte sich am nächsten Tag auf und rammte ein Schild in die Scholle, auf dem zu lesen war: Zutritt für Nager jeglicher Art verboten! Zufrieden verließ er den Tatort. Doch die lästigen Nager kümmerte das wenig. Sie sprachen eine ganz andere Sprache als der einfältige Bauer.

Genauso wenig werden sich die „Lies“-Aktivisten vom Vereinsverbot des Landesinnenministers beeindrucken lassen. Reaktion der Aktivisten der „Lies“-Aktion: Dann ziehen wir eben ein anderes T-Shirt an. Äußerst interessant und lesenswert, wie ich finde, im Zusammenhang mit dem Vereinsverbot des durch und durch islamistisch geprägten Netzwerkes auch der Kommentar „Zu wenig“ von Franz Feyder in der Nürtinger Zeitung vom 16. November.

Leserbriefe

Eltern sorgen sich um die Gebühren

Katja Müller-Spieth, Nürtingen. Zum Artikel „Neues Kinderhaus im Martin-Luther-Hof“ vom 24. November. Es ist erfreulich, dass die Stadt Nürtingen ihre Zurückhaltung gegenüber freien Trägern im Bereich der Kinderbetreuung öffnet. Dies bietet Familien neue Alternativen zu den bisherigen…

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