Leserbriefe

Die Gutmenschen und die Bundesregierung

19.08.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Günther Ackermann, Wendlingen. Die Reisewarnung für Gambia wurde vom Auswärtigen Amt am 21. Januar 2017 aufgehoben. Seit der neugewählte Staatspräsident Adamo Barrow Ende Januar 2017 sein Amt übernommen hat, „hat sich die Lage und das tägliche Leben in Gambia normalisiert“, schreibt das Auswärtige Amt. Das heißt, jeder Urlauber beziehungsweise Reisewillige kann nach Gambia reisen, aber für die hier lebenden Gambier ist es wohl zu gefährlich, in ihre Heimat zurückzugehen! Welch ein Wahnsinn! Das ist nun über ein halbes Jahr her und so viel bekannt ist, hat noch kein Gambier Deutschland verlassen müssen.

Nun, die Spezialisten der Bamf – zuständig für Flüchtlinge aus Gambia – sitzen in Baden-Württemberg und zwar in Karlsruhe. Man könnte meinen, von dort wird alles dafür getan, um Abschiebungen zu verhindern, selbst wenn die Flüchtlinge kriminell werden, und zum Beispiel mit Drogen handeln oder Sexualdelikte verüben? Diese ausnahmslos jungen Männer sollten dringend in ihr Heimatland zurück und sich dort um Arbeit bemühen. Sie sind hauptsächlich Wirtschaftsflüchtlinge, die außerdem darauf hoffen, von deutschen Frauen geheiratet zu werden, um somit ein Bleiberecht zu erwirken.

Zunächst hat die Regierung den einheimischen Bürgern vorgemacht, die Flüchtlinge nur auf Zeit aufzunehmen. Aber langsam merkt hoffentlich auch der letzte „deutsche Michel“, dass das nur ein Vorwand war, um der AfD Stimmen abzujagen, und unser Land noch bunter zu machen! Dazu passt auch diese Begebenheit: Wer zufällig am 29. Juli in Stuttgart war und sich das Gejohle beim Christopher Street Day (CSD) anhören musste, konnte sich die Zustände im „Alten Rom“ gut vorstellen. Aber diese Bundesregierung und natürlich die Linken und Grünen wollen es ja so! Armes Deutschland! Da bezeichnet man die grüne Abgeordnete Elke Twesten durch ihren Parteienwechsel als Landesverräterin, dabei ist die eigentliche Volksverräterin Frau Merkel. Zum Schluss noch ein Satz, der das ganze Dilemma auf den Punkt bringt: Alle Flüchtlinge kommen ohne Ausweispapiere nach Deutschland rein, aber keiner ohne Papiere wieder raus! Irrsinn im Quadrat! Und das wird so weiter gehen, auch nach dem 24. September, dem Tag der Wahlen.

Leserbriefe

Wir brauchen Parteien, die Mut machen

Patrik Müller, Beuren. Zum Artikel „Die DNA der früheren CDU“ vom 15. September. Frau Kosova kann man zu ihrer gelungenen Integration in Deutschland nur gratulieren. Ich kann allerdings überhaupt nicht nachvollziehen, wie sich eine aus Usbekistan stammende Frau mit jüdischen Wurzeln, die in…

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