Leserbriefe

Die großen Titel und das „Kleingedruckte“

01.06.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jan Udo Fitzner, Wendlingen. Zu den Artikeln „Ärzte wollen Patienten sortieren“ und „Bedeutende Bauprojekte verwirklicht“ vom 28. Mai. Ich weiß nicht, wie Zeitung gemacht wird. Ich weiß nicht, wie es kommt, dass in der Mitte der Seite in zentimetergroßem Fettdruck steht „Ärzte wollen Patienten sortieren“ und erst im Kleingedruckten zu finden ist, dass in Wirklichkeit Ärztepräsident Hoppe sich dagegen empört, weil Rationierung weder legitim noch ethisch richtig ist. Das gleiche Phänomen dann auf Seite 17 in ebenso fetten Lettern, direkt gekoppelt mit dem Bild von Bürgermeister Ziegler. Die Botschaft wirkt so, als habe der jetzige Bürgermeister diese Bauprojekte verwirklicht. Doch erst wenn man den Text von Christa Ansel ganz genau liest, wird deutlich, dass es lediglich um die Zeit, um die Amtszeit des Bürgermeisters geht, in die die Umsetzung der Projekte fiel, dass damit nicht seine Arbeit oder gar sein Verdienst gemeint ist. Christa Ansel schreibt schon, dass die Pläne für die Großprojekte bereits erarbeitet waren, als der Bürgermeister kam, und man kann im Text durchaus auch erkennen, dass es andere waren, die die Verwirklichung vorantrieben. Am Schluss stimmt alles, aber missverständlich ist die Präsentation in unserer Zeitung schon.

Leserbriefe

Wir brauchen Parteien, die Mut machen

Patrik Müller, Beuren. Zum Artikel „Die DNA der früheren CDU“ vom 15. September. Frau Kosova kann man zu ihrer gelungenen Integration in Deutschland nur gratulieren. Ich kann allerdings überhaupt nicht nachvollziehen, wie sich eine aus Usbekistan stammende Frau mit jüdischen Wurzeln, die in…

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