Leserbriefe

Die Gemeinderäte und ihr Eid

19.10.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Klaus Seeger, NT-Zizishausen. Der Wahlkampf zur OB-Wahl 2011 wird immer grotesker. Die Auswahl der neuen Kandidaten im ersten Wahlkampf war ja zum Teil schon sehr verwunderlich. Nun aber, nachdem einige der Kandidaten durchgefallen sind, finde ich ein Hochglanz-A5-Flugblatt in meinem Briefkasten, das zur Wahl einer Kandidatin aufruft, die nicht zur Wahl steht. Ja was soll das denn, bitteschön?

Offensichtlich haben die Grünen mit ihren Lautsprechern Kuby, Speidel, Bienzle und Konsorten nicht verwunden, dass ihr Kandidat im ersten Wahlgang durchgefallen ist. Nun geht es diesen Leuten nur noch darum, so viel wie möglich Schaden anzurichten.

Wie kann ich zur Wahl einer Person aufrufen, die bereits öffentlich erklärt hat, dass sie nicht zur Wahl steht? Wozu soll das denn gut sein? Ist es nur noch das Bestreben dieser frustrierten Personengruppe, der Stadt Nürtingen und deren Ruf Schaden zuzufügen? Haben die daran beteiligten Gemeinderäte vergessen, dass sie ihren Eid darauf geschworen haben, zum Wohle der Stadt tätig zu sein?

Wie soll denn im Anschluss an die Wahl wieder eine vernünftige Zusammenarbeit stattfinden? Wer so agiert, hat in Gemeinderat und öffentlichen Ausschüssen nichts mehr verloren. Ich möchte dazu auffordern, wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen und die anstehenden Diskussionen im Anstand weiterzuführen.

Leserbriefe

Nürtingen sollte die Chance nutzen

Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Artikel „Neckarufer-Bebauung auf Eis gelegt“ vom 14. Februar. Mit großer Freude las ich vom Beschluss des Gemeinderats, sich doch wieder auf die Seite der Bürger zu stellen und den Platz auf dem Melchior-Areal bis auf Weiteres so zu belassen. Investoren sind eben…

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