Leserbriefe

Die Gefahren werden total ausgeblendet

06.12.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Udomar Rall, Nürtingen. Zum Artikel „Nicht alle Funklöcher verschwinden“ vom 27. November. Die Euphorie ist groß. Der neue G5-Funkstandard soll autonomes Fahren und die erweiterte Digitalisierung in Form von Industrie 4.0 ermöglichen. Zahlreiche Artikel wurden dazu veröffentlicht. Die Begeisterung blendet völlig die gefährlichen Auswirkungen der hohen Belastung durch elektromagnetische Energie aus, der wir zukünftig ausgesetzt sind. G5 kommt zusätzlich zu den bisherigen Funkstandards für Mobilfunk wie GSM, UMTS, LTE, WLAN und erfordert eine sehr hohe Dichte an Basisstationen.

240 Wissenschaftler aus mehr als 40 Ländern warnen vor der Einführung. Zitat: „Zu den Auswirkungen gehören ein erhöhtes Krebsrisiko, Zellstress, eine Zunahme schädlicher freier Radikaler, Genschäden, strukturelle und funktionelle Veränderungen im Fortpflanzungssystem, Lern- und Gedächtnisdefizite, neurologische Störungen sowie negative Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden bei Menschen. Schädigungen betreffen bei Weitem nicht nur den Menschen. Es gibt nämlich zunehmende Hinweise auf schädliche Auswirkungen auf Tier und Pflanze.“ Quelle: diagnose.funk.org; Wissenschaftler warnen vor Risiken durch 5G – Internationaler Appell fordert ein 5G-Moratorium.

Wir machen immer neue Problemfelder auf, ohne eines davon auch nur im Ansatz zu bewältigen: Atommüllentsorgung, Klimawandel, Plastikflut, Vergiftung der Böden und Vernichtung der Artenvielfalt durch die Intensivlandwirtschaft, Vernichtung von Fauna und Flora der Meere, der Regenwälder, der im Wege stehenden Menschen. Macht, Geld, Gier, Ignoranz. Die Menschheit vernichtet völlig blind sich selbst.

Leserbriefe

Ein Lob für den Nürtinger Bauhof

Astrid Kipp, Nürtingen. Der Bauhof hat ein Lob verdient, denn Tannenbaum ist nicht gleich Tannenbaum. Der Bauhof zeigt Vielfalt. Zurzeit lohnt sich ein Gang durch das kleine Wäldchen vor dem Weihnachtsmarkt. Ich war erstaunt, was es dort alles zu sehen gab. Der exotischste Name war für mich…

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