Leserbriefe

Die Geburtenrate und die Ideologie der 68er

29.11.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Helmut Sterr, Frickenhausen-Linsenhofen. Zum Artikel „Wo ist Wärme?“ vom 21. Oktober. Im letzten Teil schreibt Jan Sellner: „Der Außenminister brilliert mit druckreifen Sätzen, in denen er dafür wirbt, ‚Deutschland so zu sehen wie es ist‘, nämlich als Einwanderungsland mit 16 Millionen Bürgern, die einen Migrationshintergrund haben.“ Das ist nur ein Teil der Realität. Die verschwiegene Seite: 1972 wohnten in Gesamtdeutschland rund 78,5 Millionen Menschen. Bei Abzug eines geschätzten Ausländeranteils von drei Millionen verbleiben immer noch circa 75 Millionen Deutsche. Heute leben in Deutschland rund 80 Millionen Menschen, davon 16 Millionen mit Migrationshintergrund. Es verbleiben also noch 64 Millionen Deutsche. Ein Bevölkerungsverlust von 11,5 Millionen. Höher als die deutschen Opfer beider Weltkriege zusammen. Heinz Buschkowsky schreibt in seinem Buch „Die andere Gesellschaft“: Noch bis zum Ende dieses Jahrhunderts werde sich die Bevölkerungszahl in Deutschland von 80 Millionen auf 46 Millionen verringern. Davon 25 Millionen Einwanderer und deren Nachkommen und 21 Millionen „Bio-Deutsche“.

Die Ursache für den deutschen Bevölkerungsverlust liegt vor allem in der zerstörerischen Ideologie der 68er. Diese Ideologie hatte eine furchtbare Veränderung der ethischen Werte im Volksempfinden bewirkt. Die konstant niedrige Geburtenrate von 1,4 Kindern pro Frau führte zu Schülermangel, Facharbeitermangel, Ärztemangel und Mangel an Pflegepersonal. 1970 betrug der Anteil von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre noch 27,2 Prozent, heute nur noch 16,2 Prozent. In 40 Prozent aller Haushalte wohnt nur eine Person. Eine Änderung dieser unheilvollen Entwicklung ist nicht zu erwarten. Ein Retter nicht in Sicht. Die etablierten Demokraten sagen nicht, dass ihre Politik zum Aussterben des deutschen Volkes führt. Verfassungswidrig sprechen sie nicht mehr vom deutschen Volk, sondern nur noch von Gesellschaft. Sie haben uns Deutsche schon aufgegeben.

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Verschwundene Schilder und die Folgen

Horst Schleining, Bempflingen. Schon wieder geht sie kaputt. Die Straße zwischen Bempflingen und Grafenberg. Eine Überraschung ist das aber nicht, wenn 30-Tonner-Lkws eine Straße malträtieren, auf der gerade mal zwei Pkws mit Vorsicht aneinander vorbeikommen und deren Aufbau für solche Brummis…

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