Leserbriefe

Die Finanzkrise

10.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bernd Braun, Wolfschlugen. Es ist sicher richtig und notwendig, dass der Staat, genauer gesagt der Steuerzahler dafür Sorge trägt, die Krise so klein wie möglich zu halten, und die Banken stützt. Mit sehr viel Geld werden nun hoffentlich die betroffenen Häuser vor dem Zusammenbruch geschützt. Auch die Zusage der Regierung, die Spareinlagen der Bürger zu sichern, ist löblich. Eine Stützung ist aber bislang noch nicht auf der Agenda – der Schutz der kleinen Steuerzahler vor Kündigung ihrer Hypotheken und Kredite der kleinen Unternehmen. Wenn sich nämlich die Banken nach einer Verbesserung ihrer Aktiva umsehen, so könnte es durchaus sein, dass so mancher Kreditnehmer plötzlich das Ende seiner Finanzierung auf sich zukommen sehen muss. Kündigt die Bank diese Verträge, werden viele Menschen ihr Haus oder ihre Wohnung verlieren und vor dem Ruin stehen – und wer hilft dann hier – die Banken ja wohl nicht. Ich denke, hier gehört ebenso eine Sicherung eingebaut.

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