Leserbriefe

Die falsche Schlussfolgerung

30.01.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fred Schuster, Wendlingen. Zum Artikel „Unkenntnis über Hartz IV“ vom 29. Januar. Nicht über Hartz IV müssen wir reden, sondern über die Bezahlung von Arbeit. Eine vierköpfige Familie, die im mittleren Neckarraum mit 1989 Euro Unterkunft und Leben bestreiten soll: das ist unter „normaler“ Teilhabe am gesellschaftlichen Leben (Sport, Kultur, Mobilität, Information und Kommunikation und anderes) nicht, und mit vielen Einschränkungen kaum darstellbar. Deshalb müssen dann beide Elternteile arbeiten, da ja ein Gehalt eines höher qualifizierten Verwaltungsfachangestellten, eines Lokführers oder eines Facharbeiters in der Metallbranche nicht ausreicht. Da dann die Kinder dieser Menschen Betreuung benötigen, finanzieren wir mit einer Menge Steuergelder – wer erwirtschaftet diese? – entsprechende Betreuungsangebote. Arbeit muss sich wieder lohnen, dann müssen wir diese unsoziale Diskussion am unteren Rand unserer Gesellschaft nicht führen. Herr Zimmermann und seine Regierungspartei sollten für eine bessere, wertgerechtere Bezahlung von Arbeit sorgen, anstatt denjenigen, die mangels Masse in der Kasse ohnehin kaum mit ihrem Geld an dieser Gesellschaft teilhaben können, an den Karren zu fahren.

Leserbriefe

Profitmaximierung statt Naherholung

Harry Nitschko, Wolfschlugen. Zum Artikel „Wildschweine gesucht“ vom 1. Dezember. Es ist sehr begrüßenswert, dass sich viele Gemeinderäte in Wolfschlugen des Themas Waldgebiet Sauhag annehmen und gegenüber der Forstverwaltung auch mal klare Kante zeigen. Es kann ja nicht verwundern, dass sich…

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