Leserbriefe

Die DLRG und der Schwimm-Wettbewerb

20.07.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Meinrad Klaiber, Wendlingen. Zum Artikel „Schwimmrekord zur Geisterstunde“ vom 12. Juli. Um eines vorab zu sagen. Ich greife hiermit nicht die Ortsgruppe der DLRG Wendlingen als Ganzes an, aber einzelne Verantwortliche müssen sich jetzt schon eine gehörige Portion Kritik gefallen lassen. Ja, es stimmt. Die Veranstaltung war super und wirklich toll, die meisten Mitarbeiter gaben sich alle erdenkliche Mühe, um den Wettbewerb gelingen zu lassen, und sogar Petrus hatte ein Einsehen und ließ das teilweise kalte oder regnerische Wetter der letzten Jahre vergessen. Und eines ist auch klar, wo Menschen tätig sind, passieren Fehler. Dafür hat jeder Verständnis, wenn auch manchmal zähneknirschend.

Es sollte zwar nicht vorkommen, lässt sich wahrscheinlich aber kaum vermeiden, dass sich beim Zählen der geschwommenen Bahnen Nachlässigkeiten ereignen und dem einen oder anderen Schwimmer ein „paar“ Meter in seiner Gesamtrechnung fehlen. Wenn es hierbei um den Gewinn der „berühmten Ananas“ geht, und ob einer 273. oder 268. ist, mag man dies noch schmunzelnd zur Kenntnis nehmen. Allerdings habe ich absolut kein Verständnis dafür, wenn ein Zettel mit einer Leistung von drei Kilometern, die sich nachvollziehen lassen, aus unerklärlichen Gründen abhandenkommt. Drei Kilometer waren eine Stunde harte Arbeit, somit war es für den Betroffenen nur ein 23-Stunden- Schwimmen. Und genau dieser Zettel entschied nicht über den Gewinn der Frucht, es ging ja „nur“ um den Sieg in einer Wertung.

Nach der Siegerehrung wurden Verantwortliche der DLRG auf diese Angelegenheit angesprochen und irgendso ein heller Kopf antwortete lapidar: Da kann man jetzt nichts mehr machen. Super, mein Freund – weit aus dem Fenster gelehnt –, doch der Herr sollte sich lieber mal darüber Gedanken machen, was man einem Jugendlichen erklärt, der sich betrogen und um den Lohn seiner Mühe gebracht fühlt. Dass es beim Dokumentieren der geschwommenen Distanz zu einer Unregelmäßigkeit kam, habe ich in 20 Minuten selbst erlebt.

Und noch eines. Wenn zwei Schwimmer gleich viele Meter haben, sind sie auch gleich platziert. Man kann mir nicht weismachen, dass der Zieleinlauf auf verschiedenen Bahnen exakt dokumentiert wurde, sonst könnte man gleich die genaue Meteranzahl angeben. Ich jedenfalls werde aus dieser Sache meine Konsequenzen ziehen.

Leserbriefe

Hochwasserschutz in Neckartailfingen

Sebastian Kurz, Neckartailfingen. Zum Artikel „Mit höheren Einnahmen Schulden getilgt“ vom 4. Oktober. Dem Artikel habe ich entnommen, dass der Gemeinderat zum wiederholten Mal den mangelnden Hochwasserschutz in der Gemeinde Neckartailfingen kritisiert und die Verwaltung zum Handeln aufgefordert…

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