Leserbriefe

Die Bundeskanzlerin und die Parteidiener

31.10.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fritz Immel, Neckartailfingen. Zum Artikel „Ich bin von der EU enttäuscht und frustriert“, vom 10. Oktober. Die Enttäuschung des Bundestagsabgeordneten Hennrich über das Verhalten der EU in der Flüchtlingskrise ist doch etwas merkwürdig. Für die Verteilung der Flüchtlinge gibt es keine Vertragsgrundlage, die muss erst noch ausgehandelt werden. Wenn aber die Bundeskanzlerin verkündet: Wir nehmen die Flüchtlinge auf, dann können sich die anderen Europäer zurücklehnen und sich bei den Verhandlungen Zeit lassen.

Nun ist aber der Spruch raus und die Kanzlerin kann nicht mehr zurück. Ihre treuen Parteidiener müssen sie nun in Schutz nehmen und verteidigen. Dabei hatten wir aber auch schon einen Bundeskanzler, der in der Lage war sich zu korrigieren, der sagte: Was geht mich heute mein Geschwätz von gestern an.

Leserbriefe

Wir brauchen Parteien, die Mut machen

Patrik Müller, Beuren. Zum Artikel „Die DNA der früheren CDU“ vom 15. September. Frau Kosova kann man zu ihrer gelungenen Integration in Deutschland nur gratulieren. Ich kann allerdings überhaupt nicht nachvollziehen, wie sich eine aus Usbekistan stammende Frau mit jüdischen Wurzeln, die in…

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