Leserbriefe

Die beiden Kehrseiten der Medaille

20.03.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gerda Munz, Frickenhausen. Zum Artikel „Wir müssen wachsam sein – alle!“ vom 16. März. Auch im Kreis Esslingen werden immer mehr Fälle von Gewalt gegen Kinder bekannt. Die Schicksale vernachlässigter und getöteter Kinder bewegen die Nation und führen zu immer mehr Inobhutnahmen durch das Jugendamt, so auch im Kreis Esslingen. Von solchen, die aus falscher Fürsorge von ihren Eltern getrennt werden, erfahren wir zu wenig. Denunziation von Nachbarn kann genügen, um ein Kind ruck, zuck aus seiner Familie zu holen. Selbst wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass die Eltern ihrem Kind keine Gewalt angetan haben, dauert es meist Monate, bis solch ein Kind wieder in seine Familie zurückkommt. Manchmal will niemand zugeben, dass von den Behörden übereilt gehandelt worden ist. Es werden immer neue Anschuldigungen erhoben. Die Kinder bleiben dann weiterhin in Fremdpflege. Ganze Familien werden so traumatisiert und finanziell in den Ruin getrieben.

Ein Beispiel dafür ist der Fall von Petra Heller. Die Geschichte von Petra Heller wird Gegenstand eines Artikels im diesjährigen Grundrechte-Reports sein, der am 20. Mai in Karlsruhe vorgestellt werden wird. Der Grundrechtereport wird von der Humanistischen Union und anderen Bürgerrechts- und Menschenrechtsorganisationen – bereits im 14. Jahr – herausgegeben. Den Fall kann man unter www.petra-heller.com nachlesen.

Leserbriefe

Schulen können selbst bestimmen

Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Vorletzter bei Ganztagsschule“ vom 18. Oktober. Interessant, dass jetzt die Bertelsmann-Stiftung bestimmt, was gut und was schlecht ist. Zu den Fakten: Die Einführung einer Ganztagsschule im Ort bestimmt laut Gesetz der Schulausschuss einer Schule,…

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