Leserbriefe

Die Bahn hatte keinen „Plan B“

26.08.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Krüger, Nürtingen. Zum Artikel „Bahn-Tunnel wird teilweise mit Beton verfüllt“ vom 16. August. Der Autor „kek“ behauptet, dass Speditionen von der Stilllegung des Abschnittes Rastatt–Baden-Baden profitieren würden. Vermutlich weiß er aber gar nicht was ein Spediteur ist und meint in Wirklichkeit die Lkw-Frachtführer. Ein Spediteur besorgt und organisiert Transporte, aber er führt sie nicht zwangsläufig auch selbst aus.

Profitieren von der Strecken-Sperrung werden die anderen Verkehrsträger wie die Straße und die Binnen-Schifffahrt, sofern diese die zusätzlichen Mengen überhaupt verkraften können. Die für die Baustelle Tunnel Rastatt Verantwortlichen bei der DB haben offensichtlich mit Problemen an dieser Stelle gerechnet, sonst wären nicht entsprechende Seismografen an den Gleisen angebracht worden. Gleichzeitig hat man aber keinen „Plan B“ gehabt, sonst wäre die mögliche Ausweichstrecke, nämlich die Gäubahn, nicht auch durch eine Baustelle zwischen Böblingen und Herrenberg unterbrochen.

Leserbriefe

Verkehrsprobleme werden nicht gelöst

Raimund Popp, Nürtingen. Zum Artikel „Der Sieger kommt aus der Schweiz“ vom 20. September. Bevor die Umsetzung der Bahnstadt beginnt, muss der Kreuzungsknoten beim Amtsgericht nachweislich gelöst werden. Eine kleine Übersicht zum Plan der Bahnstadt: alle östlichen Häuser direkt an den…

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