Leserbriefe

Die Aktionen der Grünen bei S 21

05.11.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Helmut Hartmann, Nürtingen. Mehr und mehr erstaunt mich, wie die Partner in der grün-roten Landesregierung miteinander umgehen. Ich gebe aber zu, dass ich aufgrund meiner Erfahrungen im Kreistag und in der Region nie ein großer Sympathisant der Grünen war und bin. In der Koalition bemerke ich Sonderbares. Der Ministerpräsident verkündet, dass er sich freue über jedes Auto, das nicht gebaut wird, und danach hofiert er Porsche. Als die SPD ein „Bündnis“ mit den anderen S21-Befürwortern – CDU und FDP – eingehen will, reagiert man beleidigt. Als Koalitionspartner könne man so was nicht machen. Die SPD rudert zurück und geht kein Bündnis ein und als Partei genehmigt man kein Geld für die Aktion Pro S21.

Was machen die Grünen? Sie gehen selbstverständlich ein Bündnis mit den Linken als S21-Gegnern ein und zahlen aus der Parteikasse die Anti-S21-Kampagne. Auch in der sogenannten Schlichtung wird ein Betrag von circa 1,5 Milliarden Euro genannt, der anfällt, wenn das Projekt gestoppt wird. Jeder Laie weiß, dass beim Rückabwickeln von getätigten Geschäften sehr große Risiken bestehen. Als Wahlpropaganda vor der Volksabstimmung kommt Verkehrsminister Hermann gerade mal auf 350 Millionen statt circa 1,5 Milliarden. Ich bin gespannt, was von den Grünen und Linken in den nächsten drei Wochen noch alles verkündet wird, um die Abstimmung am 27. November zu gewinnen. Ich bin aber sicher, wenn S21 nicht realisiert wird, macht man im Bundesverkehrsministerium eine Flache Sekt auf, um die Umverteilung von vielen Millionen Euro in andere Bundesländer und andere Projekte zu feiern.

Leserbriefe

Ist Utopie auch am Neckar erlaubt?

Dorothea Röcker, Nürtingen. Zum Artikel „Infoveranstaltung zur Gartenschau“ vom 2. November. Eine Landesgartenschau ist ein zukunftsweisendes Projekt und muss deshalb ganzheitlich gedacht werden, wenn sie Entwicklungsprozesse in Gang setzen soll. Das Thema „Grüne Stadt am Fluss“ war schon immer…

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